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30 November 2015

Reisezeit Etappe 2 Robe --> Warrnambool

Heute sind wir aber schlauer. 

Die Route, wieder um die 300 km, ist gesteckt und die Highlights am Wegesrand haben wir uns auch vorgemerkt. Wir wollen ja was sehen vom Land 😎

Die erste Station ist Mount Gambier. In vulkanischem Gebiet liegen rund um das beschauliche Städtchen drei Vulkan-Maare. Wir besuchen nur den Blue Lake, der aus unerklärlichen Gründen von November bis März eine besonders schön leuchtende, blaue Färbung hat. 

Heute aber nur Sparflamme. 


Panorama ...


Schon sehr blau...


Aber wir sind nicht so sehr beeindruckt... Also weiter.

Aus dem fahrenden Auto heraus mache ich diese Aufnahme. Und ich bin der Meinung, oben links in der Ecke sitzt ein kleines, schwarzes, flauschiges Wesen. Ein Koala ist das nicht, aber auch kein Loch im Geäst ...?


Mittags sind wir dann in Portland. Speziell uncharmant. 



Und fahren dann durch bis Warrnambool. Mit einer kleinen Pause für ein Foto am Strand.  



Bisher haben wir um die 15 tote Kängurus am Straßenrand gezählt. Ein lebendiges aber noch nicht zu Gesicht bekommen. Die hohe Anzahl von Verkehrstoten macht uns ein wenig traurig. 

In Warrnambool stellt sich dann erneut  deses Gefühl von Urlaub in Holland ein. Die kühle Brise vom Indischen :) Ozean lässt uns frösteln und nach heftigen Niederschlägen wird es mal  eben 10 (!) Grad kühler. Dafür gibt es einen hübschen Regenbogen. 



Die Suite 503 


hat zwei Bäder, zwei Schlafzimmer und einen Haushaltsraum. Juhu ... Wir machen große Wäsche ... Hach wie zuhause :) 

Und der Pool kann sich auch sehen lassen. 


Genauso wie die Aussicht inklusive Sonnenuntergang.




Hier halten wir es zwei Tage aus!




Kein Sonnenuntergang in Robe

Also, kein besonders schöner. Denn die Sonne geht auf der falschen Seite unter ... Kann vorkommen. 
Der Abendspaziergang endet mit wenigen Aufnahmen vom Strand und den sehr beeindruckenden einheimischen Bäumen. Sie sehen wie Nadelbäume aus, haben aber ganz weiche, dicke Blätter, wie Schlangen. Mir gefällt vor allem das frische Grün am Stamm. 

Der ganze Strand steht unter Naturschutz. Hier wird nicht gebadet und auch Hunde müssen weg bleiben. Die Tierwelt hier braucht anscheinend Schutz. Ich finde, das sieht man.





Für Hans und mich endet der Abend im einheimischen Pub mit Bier, Cidre und Cricket. Dagmar schläft seit fünf Uhr am Nachmittag ihre Erkältung weg und wird heute auch nicht mehr richtig wach ... 

29 November 2015

Reisezeit Etappe 1 Adelaide --> Robe

Erst mal schlafen wir aus. 
Tatsächlich bleiben wir zum ersten Mal bis halb neun im Tiefschlaf ... Denn jetzt haben wir erst einmal keine Termine mehr.  Die Route planen wir nicht. Irgendwie sind wir noch geflasht von der ersten Woche und den Eindrücken vom Ayers Rock.

Daher düsen wie die fast 340 Kilometer nach Robe beinahe an einem Stück. 

Halten nur einmal an zwischendurch. 


Und zwar machen wir unseren Stopp am Coorong National Park.
Hier erst mal endlich ein Foto vom Auto ... Hässlich aber praktisch :)


Der Küstennationalpark beeindruckt durch eine riesige Salzwasserlagune und mehrere Salzseen. Optimaler Lebensraum für Wasservögel aller Art und auch die vielen anderen typischen Tiere Australiens.




Leider sehen wir aber nur zwei tote Kängurus am Straßenrand, Verkehrstote... Das stimmt uns ziemlich  traurig. Ein lebendiges Aussie-Tier haben wir noch nicht gesehen. Nur Pferde, Schafe Kühe und Schweine (letztere im Viehtransporter :(). 

Die Landschaft ist nicht wirklich abwechslungsreich. Steppe wechselt sich mit Eukalyptuswäldern ab.



In Kingstons verzichten Hans und Dagmar dann trotz großem  Hunger auf die Spezialität des Ortes. Reine Rücksicht auf mich, ich könnte das nicht essen und wohl auch eher schlecht dabei zusehen. 


Wir fahren also weiter nach Robe. Und sind begeistert vom Blau des Meeres hier. Der einsame Katamaran musste einfach aufs Foto. 


Jetzt freuen wir uns auf einen weiteren Sonnenuntergang am Meer ...


Adelaide ... Oder ... Sind wir etwa in Domburg :)

Nach dem anstrengenden Flug mit ganz viel Transpiration von Mitreisenden nehmen wir in Adelaide unseren Mietwagen. 

Der Mitarbeiter von Avis ist super freundlich, mindestens 69 Jahre als und hat beinahe genauso viele Beulen und Schrammen wie unser Mietwagen. Wir wundern uns sowieso, wie alt die arbeitende Bevölkerung hier ist. Auch die 3 Flugbegleiter bei Quantas sind eher in den 60ern, aber ein gelassenstes Team ... 

Der Toyota Camry hat wie gesagt  mehr Beulen und Kratzer als intakte Stellen, aber einen ordentlichen Kofferraum. So lässt es sich die nächsten zwei Wochen aushalten. Zumal er sich schwammig wie ein Sofa fährt.

Da wir beim Buchen der Unterkunft spät dran waren, kommen wir auf einem campground mit Cabins unter. Also erst mal einkaufen für die Selbstversorgung. Aber wir sind auch hier spät dran. Wir bummeln durch den riesigen Supermarkt einer noch riesigeren Mall und werden um 17:00 Uhr quasi rausgeworfen. Hinter uns werden die Jalousien runter gelassen. Alles ist hier aufs strengste reglementiert... Keine Ausnahme. Raus jetzt :( und das ist nicht nur samstags so. Hier gibt es nämlich noch den langen Donnerstag. Sonst ist an allen Tagen um 17:00 Uhr Schicht mit Shopping. 

Die Unterkunft finden wir dann recht schnell auch ohne Navi!! Gab kein Upgrade bei Avis, . Sie liegt auf einem schönen Campingplatz gleich hinter den Dünen und ist W-Lan-frei. Camping und ich und kein Netz ... Aber wir genießen den Abend mit selbst gegrillten Steaks, lustigen Geschichten aus unserer Kindheit und einem tollen Spaziergang im Sonnenuntergang.


Der Grillplatz der Ferienanlage. Die beiden Grills sind gasbetrieben. Hans ist in seinem Element. 


Die Anlage sieht echt aus, wie eine in Holland. Es ist auch ungefähr so kühl heute. Nur 19 Grad. Wir sind verwöhnt von der Wüste. Aber sehr hübsch und ordentlich ist es hier. Die kleine Küche ist voll ausgestattet. Nur die French-Press (Kaffeemaschine) fehlt. Sie wird aber stante pede nachgeliefert.


Der Spaziergang im Abendlicht ist wirklich entspannend und wunderschön. Auch die Dünenlandschaft, der Strand und das Meer erinnern an unsere Strände daheim :) alles sehr europäisch hier. 





Zwei im Sonnenuntergang:)


Ein anstrengender Reisetag geht ganz relaxt zuende  :) und die frische Briese verscheucht dann auch die Erinnerung an den schlimmen Flug. So wenig Körperpflege verteilt auf zwei Sitzreihen kann man sich kaum vorstellen. Aber jetzt ist alles wieder gut gelüftet.


28 November 2015

Von Ayers Rock nach Adelaide

Heute ist Reisetag

Schweren Herzens verabschieden wir uns vom Uluru und machen uns auf zu unserer Rundreise. 

Wobei wir erst mal ausgebremst werden. Wir wollten - strebsam wie wir sind - schön früh am Flighafen sein. Kann man machen. Nutzt aber nichts :)


Also setzen wir uns gemütlich in die Morgensonne ... Und da sind sie wieder: unsere kleinen, schwarzen, geflügelten Freunde. Wo war jetzt noch mal das doofe Netz für den Hut .... Grummel. Ich packe den ganzen Rucksack aus und auf links. Ich muss irgendwie ordentlicher packen. 

Aber dann hab ich es. Und wir grinsen durchs Netz :)


Mit Quantas sind wir auch noch nicht geflogen. Alles echt spannend hier down under.


Hans macht während des Fluges noch mal ein paar letzte Bilder vom Uluru ... Auch die folgen später. Und auch das hier ist von Hans :


Jetzt sind wir gerade in Alice Springs gestrandet und warten auf den Weiterflug. 

27 November 2015

Motive ... Alles nur geklaut :)

Am Abend fahren wir dann noch zum völlig überlaufenen Sunset-Point und ich stehle Motive :)

Dagmar bleibt im Hotel. Sie ist immer noch erkältet, die Arme, und von der Wanderung heute morgen ziemlich geschlaucht.

Erster Diebstahl:   
Dieses hier war Gewinner eines Wettbewerbs in unserer Roland-Mitarbeiter-Zeitung. Allerdings mit einem niedlichen Baby als Hauptmotiv  :) irgendwie ist der Fels zu klein für mich. ...


Die vielen Touristen nehmen dem Stein schon seine Würde, aber das muss man wohl ausblenden, gerade, wenn man selbst hier Touri ist. 

So richtig will das Licht heute wohl nicht. Aber da wir bestimmt nur einmal in diesem Leben an diesen so besonderen Ort kommen werden, harren wir in der Masse aus.


Hans baut auf - kann also nicht mehr lange dauern, bis es wird. 


Und dann wird es:




Die holländischen Jungs nebenan erbarmen sich und lösen unsere Selfie-Versuche. 


Und dann stehle ich noch das hier von Hans, der im verbotenen Terrain extra seine Spuren verwischt hat. :)


Seine Aufnahme ist aber 1.000 mal besser und wird nachgereicht... Er trägt den Diebstahl mit verhaltener Fassung. 


Ich bin jedenfalls kaum zu bremsen. Und gebe auch der Sonne in unserem Rücken heute eine Chance ... Ein Blick zurück lohnt sich auf jeden Fall. 



Das war heute MEIN Tag :))) ich grinse den ganzen Abend in mich hinein.