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26 Juni 2025

Schlendrian am Meer entlang

Meinen Geburtstag verbringen wir mit einem Bummel durch Zadar und ein wenig Shopping. 


Der Tag beginnt mit einem schönen Frühstück, das Jadranke mir zubereitet.




Und dann werde ich in die Stadt gefahren. 
 


40 Cent pro Stunde fürs Parken. Ein fairer Tarif. 





Und dann schlendern wir durch Zadar. Die Geschäfte sind aber sehr touristisch. Deshalb verschieben wir die Geburtstagseinkäufe nach hinten. 

Von der Meeres-Orgel macht Hans ein Video, das ist wirklich ein wenig gruselig. 




Mittags gibt es mal wieder Fisch (2 für 3). Damit fahren wir eigentlich sehr gut,

 


Sonntags dann verabschieden wir unsere liebe Freundin Jadranka in Zadar und machen uns gemütlich am Meer entlang auf den Weg Richtung Süden. 


Wir finden einen zauberhaften Platz am Perucko-See bei Garjak und bleiben erst mal zwei Tage … meist kochen oder grillen wir selbst, weil wir so dann tatsächlich sparsam unterwegs sein können. Und Spaß macht mir das auch. 

Besonders abenteuerlich ist das natürlich nicht. Großartig. Content kommt so nicht zu Stande. Aber wir verleben eine sehr entspannte Zeit.

In der Natur, ein bisschen abseits der großen Touristen-Ströme fühlen wir und tatsächlich am wohlsten. Auch nachts. 








Nicht, dass Ihr denkt, Dagmar müsste die ganzen Kilometer alleine abreißen. Nein. Sie hat einen Beifahrer, der nur ein Jährchen jünger ist, als sie: 




Damit der kleine Kerl im Auto keinen Hitzschlag bekommt, leihe ich ihm gerne einen Hut. Einen Namen hat er übrigens nicht. Wir nennen ihn die ganze Zeit einfach nur Teddy! Dagmar hat ihn zu ihrem 1. Geburtstag geschenkt bekommen. Dafür hat er sich gut gehalten und freut sich mit uns auf unsere Abenteuer! 

Dennoch machen wir uns immer weiter über Land auf in Richtung Süden. 


Die Campingplätze sind sehr voll und so sehen wir zu, dass wir ein bisschen Strecke machen. Und die Strecken sind wirklich super schön. Da in den nächsten Wochen in Deutschland überall die Sommerferien beginnen, wären wir dann gerne schon in Montenegro oder Albanien. Bis dorthin verschlägt es ja nicht mehr ganz so viele Touristen.





Dagmar habe ich unterwegs im Spiegel die meiste Zeit im Blick. Mittlerweile nutzen wir ja auch unsere Apple Watches als Walkie-Talkies. So können wir uns während der Fahrt auch über Besonderheiten in der Landschaft unterhalten und Dagmar und Teddy versinken nicht in Selbstgesprächen. 




Hier an der Magistrale bei Mimize zwischen Split und Makarska zum Beispiel hat es in den vergangenen Tagen fürchterlich gebrannt. Die Straßen waren über mehrere Tage gesperrt. Jetzt ist zwar alles wieder freigegeben, aber die Landschaft hat merklich unter den Bränden gelitten.





Da unten ist sogar ein Wanderweg… Kroatien ist wirklich wunderschön. Kein Wunder, dass selbst Winnetou hier gern entlang geritten ist. ¯\_(ッ)_/¯ 




Dann sind wir wieder am Meer und damit ist mal wieder Selfietime.


In Zaostrog liegen die Temperatur merklich über 30° und so beschließen wir, endlich auch mal ins Meer zu gehen.




Das endet leider nicht so schön. Hans tritt in einem Seeigel - aua ... Ich wünsche mir Wasserschuhe und habe mir erst mal die von Dagmar ausgeliehen, weil der Strand doch sehr grobe Kiesel aufweist und ich das mit meinen Füßen nicht so gut kann. Hans versucht es aber eben ohne Schuhe. Leider führt das zu einem bösen Kontakt mit einem Seeigel.



So ist die Freude über den sehr schönen Stellplatz und die das friedliche Meer ein wenig getrübt. Hans verbringt Stunden damit, die Stacheln im Zeh im Essig-Bad aufzuweichen und ich helfe beim herausbröseln der Stacheln. 

Nächster Stopp also: Touri-Verkaufsstand und Wasserschuhe an Land ziehen. ¯\_(ッ)_/¯ und vielleicht mal ganz touri-like eine Luftmatratze als Flotation-Device :)

Und nur am Rande, heute sind es 100 Tage, die wir unterwegs sind. Dagmar bastelt uns dafür extra eine kleine Grußkarte:




Und gerade weil die Tage jetzt so entspannt und voller Urlaubsstimmung sind, genießen wir jeden Moment ganz besonders. 

20 Juni 2025

Hin und Her - Berge und Meer

Nach der schönen Wanderung und für die Abwechslung treibt es uns sonntags wieder zum Meer. In Kolonne geht es Richtung Süden. Dagmar in der Rückfahrkamera. 




Der Weg ist wirklich zauberhaft. 









Die „Mein Schiff 6“ im Hafen von Triest - So groß wie die halbe Stadt.


Die Fahrt geht durch den slowenischen Hafen Koper - leider bekomme ich die tausenden von Autos, die dort auf ihre Verschiffung warten nicht eingefangen. Aber die Schiffe, die sie in die große weite Welt transportieren, die sehen wir später vom Stellplatz in Izola aus. 


Auf dem Campingplatz in Izola bekommen wir tatsächlich das allerletzte Eckchen direkt an der Straße zugewiesen - nur eine Plane am Maschendrahtzaun trennt Dagmars Zelt von der Bushaltestelle. Die Busfahrer machen hier zu allem Übel auch noch Pause. Wegen des warmen Wetters und der Klimaanlage läuft dabei dann ständig der Motor.


Zu Mittag teilen wir uns eine leckere Spezialitäten-Platte für zwei ... die reicht locker auch für uns drei. 



Und dann genießen wir tatsächlich mal einen richtig schönen Sonnenuntergang am Meer. 







Die Nacht wird wie befürchtet einfach nur LAUT. Und da wir wegen des Lärms der Hauptstraße und der Bushaltestelle tatsächlich sehr, sehr schlecht schlafen, fahren wir direkt weiter Richtung Zadar. Immer an der Küste entlang. Das Meer wollen wir nicht verlassen - Izola hat uns ja nicht viel geboten in dieser Richtung.


Auf der Fahrt gibt es wieder sehr schöne Ausblicke:



Doch wir werden vom Sturm eingeholt. Die Übernachtung am Meer war keine gute Idee und das Auto schaukelt die ganze Nacht wie eine Nussschale auf hoher See. Am Nachmittag stehen wir noch mit Meerblick und dem Wind auf der Flanke - später parken wir lieber noch einmal um und stellen die Schnauzen der Autos in den Wind. Nutzen tut das nur wenig. Und bei der Aktion hätten wir fast unseren schönen neuen Camping-Tisch eingebüßt, der wie Marry Poppins‘ Schirm fast Richtung Meer weggesegelt wäre. Dagmar kann ihn in letzter Sekunde am Tischbein wieder einfangen. Puh, das war knapp. 






Dagmars Laune nach der Rettungsaktion des Tisches ähnelt der Frisur - eher wild und leicht verzweifelt. Sie hat mit uns im Auto gepennt, da an Zelt bei Windböen bis zu 110 Stundenkilometern natürlich nicht zu denken war. Das macht die Stimmung nicht unbedingt besser. 


Hans hat ein Video von unseren Getränken gemacht, so oder stärker schaukelt das Auto die ganze Nacht ... Meine Apple Watch zählt die ganze Nacht hindurch Bewegungsminuten … es ist wirklich sehr, sehr unschön … seefest sind wir aber - keinem ist wirklich richtig übel geworden.



https://youtube.com/shorts/rWw98HRzlzg?si=_DAZ9coKFWt1Ysu9




Wir sind so erschlagen und erschöpft von zwei Nächten ohne richtigen Schlaf, dass wir entscheiden dem Sturm zu entfliehen und auf die andere Seite des Gebirges zu fliehen. Wir suchen uns einen super schönen Stellplatz in der Natur in Rizvanuša. Der Weg dorthin ist auch zauberhaft und es gibt hinter jeder Kurve neue tolle Ausblicke.



Dagmar immer im Schlepptau und im Spiegel … mittlerweile haben wir die Walki/Talki-Funktion der Apple-Watches aktiviert - so können wir während der Fahrt sogar zu dritt über die schöne Landschaft staunen …












Und Abends gibt es dann endlich mal ein Lagerfeuer - das hatten wir noch gar nicht auf dieser Reise.








Auch in den Bergen ist der Sonnenuntergang zauberhaft und wir schlafen seit zwei Nächten endlich mal wieder so richtig tief und fest. 


Und dann machen wir uns endlich auf zur letzten Etappe für die nächsten Tage. Wir besuchen unsere liebe Freundin Jadranka in der Nähe von Zadar. Auch hier ist der Weg wieder atemberaubend schön. Hier mal ein Zeitraffer …






Es geht vorbei an Muschel-Farmen 




Und jetzt wird wieder selbst gekocht und gegrillt und mit Jadranka (und am ersten Tag auch mit ihrer Bekannten Mira) eine schöne Zeit verlebt. 



Wir gehen auch endlich mal im Meer baden: 







Hier in Posedarira werden wir jetzt erst mal drei oder vier Tage ausspannen, die Wäsche waschen und am Samstag auch meinen Geburtstag feiern. 

Erst noch schnell ein bisschen Wagenpflege 






und dann könnt ihr euch auf den nächsten Beitrag hier freuen.  Meinen Geburtstag werden wir morgen in Zadar verbringen. 

Davon dann aber mehr im nächsten Blogbeitrag.