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20 Juni 2025

Hin und Her - Berge und Meer

Nach der schönen Wanderung und für die Abwechslung treibt es uns sonntags wieder zum Meer. In Kolonne geht es Richtung Süden. Dagmar in der Rückfahrkamera. 




Der Weg ist wirklich zauberhaft. 









Die „Mein Schiff 6“ im Hafen von Triest - So groß wie die halbe Stadt.


Die Fahrt geht durch den slowenischen Hafen Koper - leider bekomme ich die tausenden von Autos, die dort auf ihre Verschiffung warten nicht eingefangen. Aber die Schiffe, die sie in die große weite Welt transportieren, die sehen wir später vom Stellplatz in Izola aus. 


Auf dem Campingplatz in Izola bekommen wir tatsächlich das allerletzte Eckchen direkt an der Straße zugewiesen - nur eine Plane am Maschendrahtzaun trennt Dagmars Zelt von der Bushaltestelle. Die Busfahrer machen hier zu allem Übel auch noch Pause. Wegen des warmen Wetters und der Klimaanlage läuft dabei dann ständig der Motor.


Zu Mittag teilen wir uns eine leckere Spezialitäten-Platte für zwei ... die reicht locker auch für uns drei. 



Und dann genießen wir tatsächlich mal einen richtig schönen Sonnenuntergang am Meer. 







Die Nacht wird wie befürchtet einfach nur LAUT. Und da wir wegen des Lärms der Hauptstraße und der Bushaltestelle tatsächlich sehr, sehr schlecht schlafen, fahren wir direkt weiter Richtung Zadar. Immer an der Küste entlang. Das Meer wollen wir nicht verlassen - Izola hat uns ja nicht viel geboten in dieser Richtung.


Auf der Fahrt gibt es wieder sehr schöne Ausblicke:



Doch wir werden vom Sturm eingeholt. Die Übernachtung am Meer war keine gute Idee und das Auto schaukelt die ganze Nacht wie eine Nussschale auf hoher See. Am Nachmittag stehen wir noch mit Meerblick und dem Wind auf der Flanke - später parken wir lieber noch einmal um und stellen die Schnauzen der Autos in den Wind. Nutzen tut das nur wenig. Und bei der Aktion hätten wir fast unseren schönen neuen Camping-Tisch eingebüßt, der wie Marry Poppins‘ Schirm fast Richtung Meer weggesegelt wäre. Dagmar kann ihn in letzter Sekunde am Tischbein wieder einfangen. Puh, das war knapp. 






Dagmars Laune nach der Rettungsaktion des Tisches ähnelt der Frisur - eher wild und leicht verzweifelt. Sie hat mit uns im Auto gepennt, da an Zelt bei Windböen bis zu 110 Stundenkilometern natürlich nicht zu denken war. Das macht die Stimmung nicht unbedingt besser. 


Hans hat ein Video von unseren Getränken gemacht, so oder stärker schaukelt das Auto die ganze Nacht ... Meine Apple Watch zählt die ganze Nacht hindurch Bewegungsminuten … es ist wirklich sehr, sehr unschön … seefest sind wir aber - keinem ist wirklich richtig übel geworden.



https://youtube.com/shorts/rWw98HRzlzg?si=_DAZ9coKFWt1Ysu9




Wir sind so erschlagen und erschöpft von zwei Nächten ohne richtigen Schlaf, dass wir entscheiden dem Sturm zu entfliehen und auf die andere Seite des Gebirges zu fliehen. Wir suchen uns einen super schönen Stellplatz in der Natur in Rizvanuša. Der Weg dorthin ist auch zauberhaft und es gibt hinter jeder Kurve neue tolle Ausblicke.



Dagmar immer im Schlepptau und im Spiegel … mittlerweile haben wir die Walki/Talki-Funktion der Apple-Watches aktiviert - so können wir während der Fahrt sogar zu dritt über die schöne Landschaft staunen …












Und Abends gibt es dann endlich mal ein Lagerfeuer - das hatten wir noch gar nicht auf dieser Reise.








Auch in den Bergen ist der Sonnenuntergang zauberhaft und wir schlafen seit zwei Nächten endlich mal wieder so richtig tief und fest. 


Und dann machen wir uns endlich auf zur letzten Etappe für die nächsten Tage. Wir besuchen unsere liebe Freundin Jadranka in der Nähe von Zadar. Auch hier ist der Weg wieder atemberaubend schön. Hier mal ein Zeitraffer …






Es geht vorbei an Muschel-Farmen 




Und jetzt wird wieder selbst gekocht und gegrillt und mit Jadranka (und am ersten Tag auch mit ihrer Bekannten Mira) eine schöne Zeit verlebt. 



Wir gehen auch endlich mal im Meer baden: 







Hier in Posedarira werden wir jetzt erst mal drei oder vier Tage ausspannen, die Wäsche waschen und am Samstag auch meinen Geburtstag feiern. 

Erst noch schnell ein bisschen Wagenpflege 






und dann könnt ihr euch auf den nächsten Beitrag hier freuen.  Meinen Geburtstag werden wir morgen in Zadar verbringen. 

Davon dann aber mehr im nächsten Blogbeitrag. 

 



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