Nach dem wunderschönen Aufenthalt in Matrei machen wir uns in Kolonne auf zum Ossiacher See. Da wir uns weiter mautfrei bewegen wollen - der Weg ist das Ziel - sehen wir wirklich viel von der Landschaft. Dagmars Fusion ist im Rückspiegel kaum zu erkennen.
Natürlich nicht so viel wie dieser Paraglider - aber so ein Hobby kommt für uns jetzt wohl nicht mehr in Frage. Dagmar hat Höhenangst, ich habe Knie - nur Hans könnte vielleicht mal … oder auch nicht.
Das Wetter in Ossiach ist phantastisch (endlich - Dagmar hat wohl die Sonne mitgebracht) und wir packen tatsächlich mal die „Badehose“ aus.
Dagmar schwimmt sogar ein paar Züge - ich schaffe es nur mit dem dicken Zeh ins Wasser - definitiv noch zu kalt.
Ganz besonders herzlich ist im übrigen Elisabeth, die Betreiberin des Campingplatzes. Sie hat uns und wir haben sie sofort ins Herz geschlossen. An einem so schönen Fleckchen Erde beinahe ganzjährig für uns Camper da zu sein und immer ein offenes Ohr zu haben - das ist wohl eher Berufung als Beruf. Als wir ihr von unserer jetzt unbefristeten Reise erzählt haben, ist sie hellauf begeistert und freut sich richtig mit uns.
Drei Tage bleiben wir hier und genießen den schönen Platz und das erfrischende Baden im See und insgesamt das Urlaubs-Feeling.
Doch irgendwie keimt - nicht zuletzt wegen der Wettervorhersage - der Wunsch nach Meer in uns auf. Also brechen wir dann Freitag auf Richtung Slowenien (es soll dann weiter nach Kroatien und Albanien gehen).
Aus Ossiach und Villach mautfrei Richtung Slowenien herauszukommen gestaltet sich zunächst jedoch als etwas schwierigeres Unterfangen. Drei mal fahren wir die gleiche Tankstelle an, um die Navis abzugleichen. Das ist eine echt stressige Situation, aber dann geht es endlich los Richtung Soča und Triglav Nationalpark.
Es geht über den sehr kurvenreichen Passo del Predil erst ganz kurz durch Italien und dann in Serpentinen und teilweise einspurig nach Slowenien hinein. Direkt in den Triglav Nationalpark.
Die Karawane - kurz hinter der slowenischen Grenze. Hier zweifelt Dagmar dann das erste Mal an, ob ein Wohnmobil wie das unsere für sie das richtige Gefährt ist. Sie ist froh, hinter Karlo herfahren zu können, denn wenn der durch die Engstellen passt, dann tut es ihr kleiner Ford natürlich auch.
Hans nimmt die Komplimente zu seiner Fahrweise gelassen hin und ich stelle fest, dass ich das immer einfach für selbstverständlich halte - nun schon über 85.000 Kilometer mit Karlo. Deshalb an dieser Stelle einmal ganz öffentlich: Allerliebsten Dank liebster Hans für diese vielen tausend Kilometer, die ich Deine Beifahrer-Prinzessin sein durfte und auch schon mal für die vielen, die noch kommen.
Ziel der kurvenreichen Fahrt durch den Nationalpark und für die nächsten beiden Tage (also bis Sonntag) ist Karfreit oder Kobarid. Ein süßes verschlafenes Nest mit einem Cmapingplatz gleich an der Soča. Idealer Ausganspunkt für eine kleine Wanderung, die wir dann heute (Samstag) unternommen haben.
Die Soča ist ein wilder Gebirgsfluss, der auf fast seiner ganzen Länge Trinkwasserqualität hat. Die Szenerien, die sich uns bieten, sind zauberhaft. Der Weg ist meist schattig und auch nicht zu steil. Höhenangst und Knie bekommen alles prima bewerkstelligt ;)
Erst mal ein paar Bienenstöcke …
Der erste Wasserfall - Ziel der Wanderung. Der zweite, etwas weiter oben kostete Eintritt, das haben wir uns dann gespart.
Kamera-Kind Dagmar sucht währenddessen nach außergewöhnlichen Foto-Motiven.
Das war zwar nur eine kurze Wanderung, aber die Gegend hier ist so bezaubernd, dass wir damit zufrieden sind. Auch Höhenangst und Knie haben alles gut überstanden.
Den Nachmittag verbringen wir mit schreiben und Hans zaubert uns leckere Spaghetti, mit einer Sauce aus den Resten, die der Kühlschrank hergibt und einer großen Portion Phantasie und Talent.
Morgen geht es weiter Richtung Süden und wir brechen unser Lager hier dann wieder ab.
















































Ihr macht alles richtig 💖💖💖und LG an Dagmar 💕 sehr mutig mit dem Schwimmen.Mal sehen wie warm die Nordsee nächste Woche bei uns ist 😃😘🌞🌞🌞👍🤣
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