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12 September 2015

Jetzt aber wirklich - letzter Tag

Da unser Flug erst heute Abend um 19:40 Uhr geht, überlegen wir, wie wir diesen letzten Tag gestalten.

Noto soll sehr schön sein, also nix wie hin. 
Wir streifen das aber nur, denn auf dem Weg dorthin keimt eine leise Hoffnung: das Wetter ist so schön, und man könnte heute vielleicht ... Aber erst Noto  




Also nur kurz raus aus dem Auto, ein Eis :) und ein paar Fotos gemacht. 


Und weil es wirklich immer noch sehr früh ist am Tag, fahren wir doch noch mal zum Etna.
Der Vulkan ist zwar dann doch wieder wolkenverhangen, aber wir klettern trotzdem ein wenig herum. 
Die Stimmung ist spannend und es ist richtig frisch. 



Hier erkennt man gut die (graue) lavaumflossene Liftanlage, die 2003 bei dem großen Ausbruch zerstört wurde. Unbewegliche Zeitzeugen für die Tatsache, dass das hier gefährliches Terrain ist. 



Aber nach dieser ganzen Zeit will das Leben dann die Steinwüste doch erobern:



:)



Und dann dürfen wir endlich mal den Gipfel einfangen. Ganz schön kapriziös dieser Vulkan. 





Zum Abschluss war das jetzt echt noch mal ein schönes kleines Highlight. 
Aber jetzt freue ich mich auf morgen und ein gemütliches Sonntagsfrühstück mit gutem Kaffee und einem perfekten Frühstücksei ... :) 

11 September 2015

Cavagrande

Unser letzter Urlaubstag hat begonnen und Siracusa ist ein Platz auf dieser Insel, den man wirklich nur empfehlen kann. 

Schön verschlungen ist die Altstadt mit großartigen Gebäuden, die, auch wenn sie nicht restauriert wurden, den Charme längst vergangener Zeiten heraufbeschwören.

Aber heute schnallen wir noch mal die Wanderschuhe an und besuchen die größte und schönste Schlucht der Insel: Cavagrande:


Auf dem Parkplatzfühlen wir uns mal wieder völlig overdressed. Die geneigte italienische Schönheit bezwingt den 300 Meter Abstieg auch gern mal auf Flip Flops. 


Nicht wir ... Vollausstattung :)



Der Abstieg ist auch ganz gut zu bewältigen und es bieten sich sehr schöne Ausblicke.




Da unten ist das Ziel. In den kühlen Becken des Gebirgsflusses Cassibile soll sich rasche Abkühlung finden lassen. Klar :)



Während des Abstiegs wage ich aber auch immer mal wieder einen Blick zurück und nach oben. Der Himmel spielt mit den Wolken.





Und endlich sind wir im Tal (also nach 40 Minuten. Weit wars nicht. Nur steil.)


Kaum zu glauben, dass dieses Rinnsal diese gigantische Schlucht gegraben hat, aber es waren ja auch ein paar Millionen Jahre Zeit ...


Alle hüpfen wacker in die kühlen Becken. Wir also hinterher ...


Und weil Hans gesagt hat, wir erhöhen die Auflage mit einem Bikini-Foto, hier zum Abschied also auch das :)


Und dann stiefeln wir in Minimalst-Ausstattung (Bikini, Badehose, Wanderschuhe) und in kürzesteter Zeit den ganzen Weg wieder rauf 


Schön wars - jetzt aber schnell ins Hotel und schon mal ein wenig packen. Denn morgen geht es wieder heim ...

10 September 2015

Der Untergang - Das Schönste an diesem Sonnentag

Nicht genug, dass sie uns heute den ganzen Tag gewogen war, nein! Sie verabschiedet sich auch elegant und stimmungsvoll.

Wir hoffen, wir sehen sie morgen wieder. :)










Heute nehmen wir dann ein Abendessen auf dem Balkon (Nr. 1) gleich über dem belebten Abendgeschehen der Stadt ... Mittendrin und doch irgendwie abgesetzt. 





Endlich wieder Sonne

Das nutzen wir heute für Kultur.

5 km sind es bis zum ,Neapolis archaeological Park'. Das erledigen wir auf Flip Flops. Also ich jedenfalls. Die Wanderschuhe haben weiter Pause. 

Und schon der Weg ist ein Genuss, denn Siracusa selbst strahlt in der Sonne. Bei schönem Wetter sieht die Stadt gleich ganz anders aus.



Man kann glatt ins Träumen geraten, allerdings fehlen uns für diese Träume dann doch ein paar gut gefüllte Stellen vor dem Komma auf dem Kontoauszug :)


Also weiter zur Kultur. Das Ohr des Dionysos 


Eine künstlich angelegte Höhle im ,Neapolis archeological Park', die durch ihre Akustik beeindruckt. Der Guide einer der vielen Reisegruppen schmettert ein fettes ,O Sole Mio' und der Hall und die Akustik geben ihm Recht. Großartige Einlage. Die Gruppe applaudiert sogar. 


Leider steht die Höhle von den Regenfällen der letzten Tage noch ein paar Zentimeter unter Wasser. Also für mich zum Glück. Denn Kameralkind Tanja lässt sich von so einer Pfütze nicht beeindrucken und so war ich quasi alleine drin. Hans bleibt lieber draußen. Ich bin amphibisch unterwegs :)

Safari-Outfit  :)


Und mache Fotos vom Innenohr 



Hier sieht man den kleinen See ganz gut. 





Drumherum im Park gibt es auch noch einige schöne Eindrücke 


Riesiger ,walking tree'


Und immer noch mehr alte griechische Steine. 










Bis zum Mittagessen haben wir das aber abgehakt und sind auch schon wieder zurück in der Altstadt. Ein netter Ausflug...