Wir stehen früh auf, denn um 8:10 Uhr treffen wir Simeone. Unseren heutigen Guide für das Etna-Trecking. Die Morgensonne ist genauso gut gelaunt wie wir ... um 7:20 Uhr :)
Bis an die Zähne bewaffnet und ausgerüstet (wir sind ja schließlich vulkan-erprobt), genießen wir die ruhige Stimmung im Städtchen, denn die meisten von den 40.000 Touris schlafen noch.
Und Simeone sammelt uns pünktlich ein. Bevor wir die anderen 6 Wander-Willigen einladen, erklärt er uns in schillernden Farben die heutigen Highlights. Dabei hat er aber nicht mit Ingrid gerechnet. Die steigt nämlich als vorletztes ins Auto und erklärt, sie sei ganz schlecht zu Fuß und man habe die Tour als Jeep-Tour angepriesen. Der Traum vom ,Top of the Mountain-Trecking' ... in Sekunden ausgeträumt. Garmaschen, Stöcke, Hut, extra Shirt, Regenjacke und Fleece nicht zu vergessen: drei Liter Wasser ... Umsonst im Rucksack verstaut.
Von nun an gibt es nur noch Grundkurs Geologie, eine Rundfahrt im Jeep und hier und da drei Schritte zu gehen.
Das Sightseeing beginnt mit einer Höhle
Geht gemütlichst durch die Flora ... O.k. Die sieht ganz gut aus, wegen den tief liegenden Wolken ...
Hans reißt sich zusammen
Und zwischendurch gibt es alle möglichen Steine ... Der Guide ist Geologe oder etwas in der Art also: Lava und ich ... Man kann es in meiner Hand lesen ... Die Laune sinkt ...
Immerhin gibt es noch ein paar Schafe mit Lava
Und kalte, alte Krater ohne Ende aber mit Lava
Simeone in künstlerischer Laune ... Magmakammer ganz klar erkennbar und auch sonst alles sehr anschaulich ... In Lava gezeichnet
Immerhin, ich wage ein Panorama ... Mit Lava
Und knipse weiter herum ... Bäume mit Lava (gähn)
Die sind etwas windschief .. Es weht ganz ordentlich. Gut, ich habe ja Wechselkleidung, ein Fleece, eine Wind/Regenjacke... Oh weh, so viel Auswahl ... Und überall Lava
Dann fahren wir auch schon weiter, die älteste Kirche Siziliens (und der Jeep) .. Ersteres 1.300 Jahre alt.
Römische Straßen und bemooste, alte Mauern
Und einer - immer noch mies gelaunt - er versucht aber immerhin ein Lächeln
Dann noch schnell ein weiteres Flussbett. 250 Stufen abwärts
Leider haben wir nach acht Stunden voller Steine irgenwann dann abgeschaltet. Sieht aber trotzdem nett aus.
Und die 250 Stufen wieder hinauf ... Unser heutiges Workout ... Juhu
Müde von der abgerungenen sozialen Kompetenz und dem überbordenden Info-Abenteuer Vulkanologie, endet der Abend hier ... Kitschig-spritzig mit Aperol und Seidenblumen.
Trotz all der Mühen zeigt die Apfel-Uhr mir heute den elektronischen Mittelfinger ... Statt schweißtreibendem Trecking in den vulkanischen Höhen und Ebenen, nur eben so gerade alle Ziele erreicht ...
Es kann ja auch nicht immer alles funktionieren. Und den Faktor Mensch kann die Technik nun mal nicht berechnen ...





































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