Aber der Reihe nach:
Erst mal machen wir uns um halb fünf bei 30 Grad an den 900 Meter langen Aufstieg. Unser Guide Lorenzo motiviert uns zu Höchstleistungen, da er die vor uns gestartetem Gruppen überholen will.
Es bleiben nur drei Wanderer auf der Strecke, die das Tempo nicht mithalten können. Wir sind etwas überrascht, dass so streng gesiebt wird, aber die Ausblicke bei den wenigen Trinkpausen entschädigen uns.
Strombolito - Magmakern des längst erloschenen kleinen Bruders vom Stromboli.
Der Ausblick ist grandios.
Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichen wir den Gipfel.
Die Szenerie ist unwirklich und atemberaubend schön (schwefelig) :)
Hier zahlt sich nun Lorenzens Schinderei zum ersten Mal aus. Wir sind quasi alleine mir der Stille ...
Von nun an nur noch mit Helm, da hier durchaus auch mal ein Felsblockes durch die Gegend fliegt. Ob das bisschen Plastik dem etwas entgegenzusetzen hat ?
Und weil die Zeit zum Sonnenuntergang die aktivste Zeit für Vulkane ist, geht es jetzt richtig los. Die Geräusche sind gruselig und der heiße Boden vibriert ...
Nach einer guten Stunde und einem schwefeligen ,Gipfelbier' beginnt der Abstieg. Leider gibt es von diesem beeindruckenden Spektakel keine Fotos. Es war jedenfalls grandios. An die 100 Mann rutschen mehr als die gehen durch ein Aschefeld nach unten.
Dank Lorenzo waren sie wieder die ersten und hatten den Blick auf die stirnlampen-bewehrten Mitwander über uns. Unwirklich, beinahe gruselig, wie die Menschenraupe sind den Hang hinunter bewegt und dabei wie weiße Lava aussah. Im Dunkeln nur im Schein der mitgebracht Lampen wabernde Asche um die Füße, das war fast gruselfilm-reif.
Das war ein wirklich sensationelles Ereignis. So was erlebt man nicht oft ...
Und der Staub und die Asche begleiten uns jetzt den Rest der Reise ... Wunderschön.














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