Nach genau 41 Tagen verlassen wir Italien über Chioggia und San Daniele. Dann tummeln wir uns zwei Tage in Slowenien, bevor wir am Wochenende die Familie und Freunde in Österreich am Demmerkogel treffen.
Slowenien gefällt uns wirklich sehr gut. Nach den vielen wuseligen Tagen in Italien fällt uns hier als erstes die Ruhe auf. Eine ganze slowenische Schulklasse macht weniger Lärm, als drei italienische Kinder. Alles eine Frage des Temperaments. Es ist super sauber und ordentlich hier und auch die Landstraßen sind sehr gepflegt.
Da das Guthaben auf unseren österreichischen und slowenischen Mautboxen in Windeseile zusammen schmilzt, haben wir uns entschieden, so weit wie möglich mautfrei weiter zu kommen. Das hat natürlich auch den Vorteil, dass wir super schöne Strecken fahren und tatsächlich richtig entschleunigen.
Die erste Übernachtung ist in Kamnik. Mehr als ein kleiner Spaziergang und ein sehr gutes (von Tripadvisor mehrfach prämiertes) arabisches Abendessen passiert hier allerdings nicht.
Im zweiten Örtchen Zalec besuchen wir den Bierbrunnen. Ein - wenn auch etwas kostspieliger - Traum für Biertrinker. Für 6 x 100 ml zahlen wir pro Nase 12 Euro - dafür dürfen wir am Ende die Krüge behalten. Da diese schön klein sind, finden sie auch Platz im Auto.
Jetzt freuen wir uns sehr auf ein Wochenende am Demmerkogel, wo wir dann Hans Bruder, unsere Schwägerin und liebe Freunde treffen werden. Da wir uns zuletzt vor fast 1,5 Jahren gesehen haben, gibt es viel zu erzählen und es wird ein sehr schöner Freitagabend, mit schönen, lustigen, aber auch traurigen Themen.
Die freundliche Familie Koller lässt uns direkt vor dem Appartement parken (und auch schlafen). Das ist in Österreich tatsächlich nicht selbstverständlich. Und die Aussicht aus dem Auto ist wunderbar.
Am ersten Abend sitzen wir alle gemütlich in der Wohnküche des Appartements. Bei dem Versuch, das Licht im Raum zu dimmen und es ein wenig gemütlicher zu machen, fällt uns auf, dass die Oberschränke der Küchenzeile illuminiert werden können. Es steht extra eine Gebrauchsanweisung dabei
Wir suchen also zu sechs Erwachsenden den weißen Punkt in der gesamten Küche. Und die Akribie, mit der das vonstatten geht, hat schon ein wenig Loriot-Charakter … Erst beim Auschecken am Sonntag-Morgen fragen wir die Wirtin, was es mit dieser Beleuchtung und dem vielgesuchten weißen Punkt denn nun auf sich hat, aber auch sie ist ein wenig ratlos und muss selbst noch mal ins Appartement gehen um den weißen Punkt zu suchen.
Schade, das wird also nicht aufgeklärt - oder vielleicht erst, wenn wir die Kollers auf dem Demmerkogel erneut besuchen.
Den folgenden Tag haben wir mit einer wunderschönen Wanderung durch die Weinberge verbracht. Die Aussichten und natürlich auch die Einkehr beim Heurigen waren fantastisch.
Jetzt machen wir heute noch eine kleine Stippvisitite in Graz, das ist nur eine halbe Stunde entfernt von der Ferienregion und ich habe das tatsächlich noch nicht gesehen.
























Super, dein Bericht. So erlebe ich das Wochenende gleich noch einmal!! Schön war's!!! Alles Liebe Babsi
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