Vom Trasimeno-See aus (wo wir tatsächlich abends dann noch Besuch von einer Bache mit Frischling hatten - mir wurde da ganz schön mulmig)
starten wir einen neuen Versuch, Assisi zu besuchen. Heute ist Montag (12.05) und wir gehen davon aus, dass es deshalb ein wenig weniger turbulent zugeht. Die Fahrt über Land ist wieder wunderschön. Die Toskana, Marken und Umbrien sind einfach zauberhaft zu dieser Jahreszeit.
Aber mit ruhigeren Fahrwassern liegen wir ziemlich daneben. Erst mal ist der einzige Stellplatz, den es in der Nähe der Stadt gibt, restlos ausgebucht. Also fahren wir ein bisschen kreuz und quer durch die Landschaft und finden - dank unserer Park4Night-App - dann einen kostenlosen Parkplatz, der auch eine super schöne Aussicht auf Assisi bietet.
Dann geht es mit den Rädern los - allerdings wählen wir wohl nicht den ganz korrekten Weg, deshalb schieben wir mehr, als wir fahren. Bei 10 % Steigung machen Mensch (w) und Motor gleichzeitig schlapp - die Räder haben ja auch nur 4 Gänge - ich schiebe und schiebe es aufs Material, statt auf die mangelnde Fitness. Hans hätte den Berg bezwungen, da bin ich mir sicher, aus Solidarität schiebt er aber dann auch.
Mit Kondition, Laune und den Nerven am Ende kommen wir dann aber doch oben in der Stadt an und schließen die Räder vor einem der Stadttore einfach an. Den Rest gehen wir dann ohne Räder zu Fuß, geschoben habe ich jetzt definitiv genug.
In der Stadt ist es jedoch nicht ruhig und auch nicht beschaulich. Menschenmassen, Schulklassen und Reisebusse - nun gut - Assisi ist ja auch eine der bekanntesten Städte in Umbrien. Wir lächeln fürs Foto ;)
Hier mal ein Eindruck der Menschenmassen:
Abends vom Stellplatz aus macht Hans dann noch ein paar Aufnahmen mit Beleuchtung und wir haben Gesellschaft von zwei sehr freundlichen Campern aus Heidelberg bekommen. Schön, mal wieder nett in Muttersprache zu plaudern. Für morgen planen wir die Weiterfahrt - wenigstens hat die Nacht auf dem Parkplatz nichts gekostet. Das drückt den Schnitt, hebt die Laune und ich freue mich drüber.
Nächster Halt Treia. Ein paar Blümchen am Straßenrand auf dem Weg.
Ebenfalls auf dem Weg neben wunderschönen Mohnfeldern gibt es ein Einkaufszentrum und ich bekomme (endlich) neue Hüte und einen winzigen AirFryer, der genau in und zu Karlo passt und auch nicht zu viel Leistung für den Wechselrichter hat. Ich freu mich voll.
Hut Nr. 1 ;)
Treia suchen wir aus, weil wir eigentlich noch mal in den Bergen und mit Aussicht stehen wollten. Hier gibt es aber wenigstens einen Aufzug in die Stadt - die Fahrräder bleiben im Kofferraum. Sonst ist da aber eher gar nicht los und regnen tut es auch. Der Aufzug nach Treia:
Und wieder runter zum Parkplatz - Wetter ist leider eher schlecht.
Vielleicht empfinden wir die Stadt Treia deshalb als eher langweilig, weil wir mittlerweile einfach schon sehr viele kleine Städte mit Kirche, Burg und Stadtmauer gesehen haben - irgendwie sind sie dann doch alle sehr ähnlich. Mal mehr mal weniger belebt, aber irgenwie alle gleich. Daher entscheiden wir: es wird Zeit für einen Tapetenwechsel.
Der neue Kleine Küchenhelfer wird gleich heute eingeweiht
Ein bisschen Suchen wir in unseren Stellplatz-Apps herum und dann entscheiden wir noch am Abend: Morgen geht es wieder an die Adria. Meer schadet ja nie, wenn man wieder was anderes sehen will. Wegen unseres Termins am 23.05 in der Nähe von Graz müssen wir ja jetzt wirklich auch mal langsam Richtung Norden weiter, damit wir den Weg mautfrei bewerkstelligen können.
Mautfreiheit ist heute aber gar nicht unser größtes Problem. Es gibt eine Zuglinie an der Küste, die das Meer von den großen Straßen trennt. Sie muss für den Zugang zum Meer also immer entweder über- oder unterquert werden. Die dafür von den Italienern vorgesehene Infrastruktur ist nichts für Karlo - wenn wir hier weiterfahren, haben wir danach ein schlankes Cabrio . ..
Karlo ist 2,80 m hoch und 2,45 m breit mit Spiegeln - Selbst der Mini muss die Mitte genau treffen, um keinen Schaden zu nehmen - wir fahren also einen Umweg.
Und als wir dann endlich die Straße an der Promenade erreicht haben, bleiben wir einfach stehen und parken hier noch mal wild und kostenlos. Es ist noch nicht Saison - das ist also hier alles noch vollkommen unproblematisch und in Ordnung.
Mit den Bildern vom Sonnenuntergang schließen wir den Blog für dieses Mal - mal sehen, wie es ab morgen dann weitergeht. Vielleicht noch mal ein wenig turbulenter in Rimini oder aber auch weiter entlang der Küste über die vielen kleinen Ortschaften jenseits der Touristenhochburgen.
Der Ausblick auf Ancona:
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Danke schön!!