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20 Juli 2025

Festgefahren


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Vom Campingplatz in die City von Tirana sind es mit dem Fusion wirklich nur 20 Minuten zu fahren. Dass wir uns den Luxus mit zwei Autos gönnen, hat super viele Vorteile und erhöht unseren Radius ungemein. 

In Tirana machen wir dann eine kleine Shopping-Runde - es ist allerdings so heiß, dass wir uns hauptsächlich im Einkaufszentrum aufhalten. Das ist gut klimatisiert und dort finden wir alle Marken und Geschäfte, die wir auch von zuhause kennen.  

Auf mein Lieblings-Shampoo freue ich mich schon seit meinem Geburtstag - und endlich bekomme ich es dann hier in Albanien. 

    

Ein ganz kleines bisschen Sightseeing ist natürlich trotz der Hitze drin. 


Aber chillen auf dem schönen Campingplatz-Bauernhof ist bei 36 Grad das Sinnvollste. Da lachen sogar die Hühner und suchen Schatten unterm Auto. 

Nach der wilden Stadt geht es dann weiter Richtung Süden und wieder ans Meer nach Rrogozhine zum Stellplatz Buona Vila






Sonnenuntergang …





 



Endlich gelingt Hans heute einmal ein Foto der Milchstraße. Allerdings nur mit dem Handy und nicht mit der Kamera - da arbeitet er aber noch dran. 



Am Fliegengitter sitzen 1.000 Mücken. Die warten nur darauf, dass wir das Auto für die Nacht dann ganz schließen und dafür das Fliegengitter weg schieben … um über uns herzufallen. Wir sind aber auch lecker, wie es scheint. 


Von Rrogozhine geht es dann weiter runter nach Vlore - wir bleiben erst mal am Meer, denn hier sind die Temperaturen etwas niedriger und an den Restaurants kann man oft kostenlos parken für eine Nacht, wenn man dort eine Mahlzeit einnimmt. Und essen müssen wir ja sowieso. 



Der Restaurantbesitzer weist uns einen Stellplatz zu, sieht auf den ersten Blick auch alles super aus. Der kleine Pinienhain ist allerdings total zugemüllt. 



Wir räumen ein bisschen auf: 

Vorher


und danach ;)

Wir holen drei Säcke voll Plastikmüll aus dem Wald - eine gute Tat am Tag kann ja nur gut fürs Karma sein.

 


Nach getaner Arbeit haben wir uns ein Bad im Meer verdient. Man kann hier wirklich überall kilometerweit ins Meer gehen, bis man mal den Bauchnabel unter Wasser  hat. 



Und verschiedene Schwimm- und Spielutensilien gibt es quasi im vorbeifahren.


Als wir sonntags dann weg fahren wollen stellen wir fest, dass wir im Sand feststecken. Dagmars Fusion kommt mühelos raus aus dem Sand, aber Karlo hat es erwischt. Er bewegt sich nicht vom Fleck. Mit dem Automatik-Getriebe lässt sich schwer „schaukeln“ und Hans versucht wirklich alles. Wir buddeln und legen Stöckchen unter die Reifen - aber nichts hilft. 

Hinzu kommt, dass der Parkplatz nun auch immer voller wird. Tagesgäste kommen mit PKW, um den Sonntag am Meer zu verbringen. Sie spekulieren darauf, dass wir weg fahren -Dadurch wird der Platz für uns immer enger und die Situation wird wirklich ungemütlich und stressig. 

Wir wollen eigentlich nur noch weg - und können nicht. 



Das Profil ist völlig zugesetzt mit Sand - da geht nichts mehr … 



Aber wir fahren ja nicht umsonst schon seit tausenden von Kilometern mit dem coolen Outdoor-Look durch die Landschaft ;) Jetzt kommt endlich der Einsatz: 


Ich habe versucht, alles in einem Video zusammenzufassen. Leider ist der entscheidende Befreiungsschlag nicht mit drauf, weil die hilfsbereiten Albaner immer durchs Bild gelaufen sind und ich sie nicht filmen wollte. Nett ist aber, dass wir wirklich sofort einen freundlichen Herrn an unserer Seite hatten, der uns herausziehen wollte. Gut, dass wir mit der Bereifung und auch den Sandboards gut aufgestellt sind und uns allein helfen können. 

Das war das erste mal, dass wir die Sandboards für uns selbst gebraucht haben. Bisher haben wir immer nur anderen Campern oder PKW aus der Patsche oder dem Matsch geholfen. 


Der Bereich ist ganz schön aufgewühlt und die Sandboards sind dreckig, aber wir sind raus und können entspannt weiterfahren.





Heutiges Ziel ist der Fluss Vjosa:



Die Spritpreise in Albanien haben es in sich und an dieser Tankstelle wurde sogar nur Bargeld genommen. Man kann den LEK-Betrag grob in Euro umrechnen, in dem man einfach das Komma setzt, wie bei uns, also 172 LEK sind ungefähr 1,72 € für einen Liter Benzin. 

Schon erstaunlich. 




Die Fahrt in die Berge genieße ich als Beifahrer-Prinzessin mal wieder sehr. Albanien ist wirklich landschaftlich herausragend. Schade, dass das den Albaner anscheinend nicht so richtig bewusst ist. Die Massen von Müll, die am Straßenrand liegen, sind wirklich schauerlich. 

Hier wird wohl Öl gefördert - Genau können wir es aber im Vorbeifahren nicht erkennen. 



Was nicht mehr gebraucht wird, bleibt einfach liegen. 





Am Meer war noch richtig viel los - hier in den Bergen haben wir die Straßen dann wieder eher für uns. 





Angekommen am wunderschönen Fluss Vjosa. 
Dagmar liest bei Tante Wiki nach, dass dies wohl einer der letzten vollkommen naturbelassenen Flüsse Europas ist. Er ist recht flach und fließt ganz langsam. Da können wir uns gut abkühlen. Wassertemperatur höchstens 20 Grad. Bei 36 Grad Außentemperatur ein wirklicher Genuss. 


Auch dieser Stellplatz ist wieder ein schöner Naturstellplatz direkt am Fluss. Es gibt wieder Hühner und Kühe und auch ein Paar Ziegen laufen uns über den Weg. 

Hans schließt gleich Freundschaft: 


 







Heute haben wir hier auf dem Platz auch eine Camperin mit ihren beiden Kindern wieder getroffen, die wir schon in der Bar Ledh in Lezhe kennen gelernt hatten. Da die Menge an Campern in Albanien wirklich überschaubar ist, ist es schön, dass man dann ab und an (an den besonders coolen Plätzen) schon bekannte Menschen wieder trifft. 

3 Kommentare:

  1. Wow, abenteuerlich!!! Die Kuh ist sympathisch!!!🥰🥰🥰 Schöne Weiterfahrt wünscht euch Babsi

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  2. Das klingt doch nach Abenteuer 😉. Wir waren gestern in Bordeaux, haben uns den Uboot Bunker samt Illuminations Spektakel angeschaut und sind durch die Stadt geschlendert. War auch sehr sehr schön. Euch weiterhin eine tolle Zeit. Ihr fehlt mir ein wenig, aber wir sind ja bestens informiert. 😉👍

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