Aber grossartig.
Nach dem bekannten, mit Liebe bereiteten Frühstück fahren wir zu erst einmal mit dem (unglaublich schmutzigen —> Saharastaub)
Auto die Route de Crete ab. Was für Ausblicke. Wir sind schlicht hin und weg.
Die Verdon-Schlucht beherbergt fünf Geier-Arten, einer fliegt mir dann auch tatsächlich vors Handy.
Die schon erwähnte Weite ist wirklich phänomenal. Hans gefällt es auf jeden Fall. Wobei er leider den Geier nicht vor die Linse bekommt, weil er erst mal das Objektiv wechseln muss. Den Moment nutzt der große Vogel zum abdrehen ... so gemein. Aber Hans trägt es mit Fassung.
Die Aussicht entschädigt für einiges.
Am Nachmittag buchen wir uns dann ein Kanu und erkunden die Schlucht vom Wasser aus. Das ist ja immer ein bisschen ein Härtetest. Kanu-Fahren ist und bleibt für uns eine Herausforderung. Einer macht immer alles falsch. Und dass Wind und Strömung Schuld an allem sind, merken wir quasi erst auf dem Rückweg. Dennoch ... es ist Zeit für den Bikini und die Badehose und dann nichts wie raus aufs Wasser.
Die ersten paar Schläge diskutieren wir noch über Teamfähigkeit und Skills, aber irgendwann wird es so anstrengend, dass wir schweigend in der Stille vor uns hin paddeln. Jeder wie er kann und irgendwie zusammen.
Besonders bezaubernd und wunderschön: die kleinen Wasserfälle 😊
Am Ende lächeln wir dennoch. Aber das ist echt nicht ohne. Es gibt Tage, an denen muss das Feuerwehrboot die Leute aus der Schlucht holen, weil der Wind sie immer wieder hinein pustet. Aber heute ist es schön. Da geht es für uns aus eigener Kraft rein und wieder raus. Wobei wir schon einen neidischen Blick auf das Paar im elektrisch betriebenen Bötchen werfen ... na ja ... selbstgewähltes Schicksal.
Am Ende bringen wir es auf mehr als acht gepaddelte Kilometer. Morgen können wir oberhalb der Gürtellinie nicht so viel bewegen. Das steht fest.
Den Abend verbringen wir wieder mit allen Gästen unseres ,Taubenschlags’ und natürlich unseren Gastgebern - wie gestern - sehr gemütlich bei Rotwein, Baguette und dem, was jeder mitgebracht hat. Ein toller Tag. Finden auch Jack und Jacks Bruder. Die es sich auf dem frisch gewaschenen Auto gut gehen lassen. Gut, dass Hans Katzen so liebt.
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