Das schöne Wetter nutzen wir und treiben uns zunächst noch ein wenig in den Alpen herum. Ein kurzer Abstecher nach Bozen:
Noch einmal Spargel kaufen … ist ja schließlich Saison.
Die Atmosphäre in Bozen gefällt uns ganz besonders gut. Es ist Samstag. Gefühlt sind alle Menschen in der Stadt. Es gibt viele kleine Geschäfte, wunderschöne Marktstände, alles ist bunt und voller Menschen - wir sind total happy.
Dann geht es aber weiter zur Übernachtung nach Wolkenstein. Dort ist es ein wenig ruhiger als an der Ausfallstrasse in Bozen.
Aber auch der Übernachtungsplatz in Wolkenstein überzeugt uns nicht. Die Camper werden hier auf dem Betriebshof der Gemeinde untergebracht. Für 20 € wird keinerlei Camper-Service (Wasser, Strom oder gar eine Mülltonne) geboten. Außer den Ausblick auf die zerfallene Piste und die Schneeraupen, die hier ‚übersommern‘, gibt es wirklich nichts zu sehen.
Ein Spaziergang durch den Ort (der eher schon eine kleine Wanderung ist, was die Höhenmeter angeht), entschädigt uns mit einer tollen Aussicht. Der Plattkofel in seiner ganzen Pracht:
Da die Wettervorhersage für die Karwoche ausgesprochen bescheiden anmutet, entscheiden wir uns, in den nächsten Tagen ein paar Kilometer Richtung Süden zu fressen und den Stiefel weiter herunter zu brausen.
Aber ,Pläne‘ können wir ja nicht. Eine Übernachtung in den Bergen gönnen wir uns noch und fahren dann bei dichtem Schneetreiben über den Sella Pass nach Belluno.
Das Eis sammelt sich an der Windschutzscheibe:
Und die Apple-Watch misst zuverlässig die Höhenmeter - höchster Punkt 2.242 Meter.
Ein bisschen Winter-Wonderland:
In Belluno gibt es dann auch den Spargel aus Bozen - diesmal kochen wir aber wieder indoor. Es regnet leider immer wieder:
Hausarbeit mit Aussicht auf die Altstadt von Belluno
Gerade für die Südseite der Alpen sind ab spätestens Mittwoch schwere Unwetter vorhergesagt. Starkregen mit 100 l/Quadratmeter werden erwartet. Deswegen machen wir uns dann aber endgültig auf ans Meer. 3 Stunden Autobahn und wir sind aus dem gröbsten Wetterchaos heraus
Und am Meer …
In Cesenatico sind die Vorbereitungen auf die Urlaubssaison überall in vollem Gange. Mir gefällt die Stimmung dieser Vorsaison besser, als wenn alles mit Touristen überschwemmt ist. Überall wird fleißig gearbeitet:
Aber auch hier ist das Wetter aprilmäßig wechselhaft. Blauer Himmel und schwere Wolken wechseln sich ab.
Aber wir lassen trotz des Wetters am Meer ein wenig die Seele baumeln. Wir üben uns weiter in der Campingküche und genießen ansonsten einfach unsere freie Zeit. Heute geht die vierte Woche im Van zu Ende. Noch zeigen sich keine Zeichen von Überdruss, Streit oder ein Enge-Gefühl. Unser Eindruck ist eher: Die Reise fängt gerade erst so richtig an. Jetzt wo das Wetter endlich warm ist und wir auch wieder draußen sitzen können und nicht nur auf unseren 8 Quadratmetern.
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