Endlich Toskana!!
Den Stellplatz hat Hans gestern lange herausgesucht, weil die Aussicht vom Platz phänomenal ist. Mit dem Wolkenbild über der Burg ist es noch mal spannender.
Die Aussicht vom Platz aus ist dann tatsächlich sehr schön. Wir laufen gleich nach der Ankunft hoch ins Dorf und gönnen uns mal wieder einen Restaurant-Besuch. Ist ja schließlich Sonntag.
Das kleine Restaurant - eher wohl eine Bar - ist wirklich super authentisch und schmecken tut es auch vorzüglich.
Leider haben wir beim Wegfahren vom Platz in Perugia festgestellt, dass die Automatik der Trittstufe defekt ist. - an diesem Modell wohl eine Art „Sollbruchstelle“. Hans beliest sich in diversen Foren - und natürlich Hans wäre nicht Hans, wenn er das nicht in den Griff bekommt. Er schraubt erst mal alles auseinander.
Und dann auch leider unverrichteter Dinge wieder zusammen. Es ist ein Zahnrad gebrochen, dass wir natürlich so ohne weiteres auf der Reise nicht ersetzen können. Da müssen wir jetzt wohl immer manuell die Stufe ein- und ausfahren. Egal - wir machen uns trotz allem einen gemütlichen Leseabend im Auto. Und Hans sucht während wir lesen und Musik hören, das nächste Ziel für Morgen aus: die heißen Quellen von Bagni di San Filippo.
Heute (am Montag) besuchen wir dann also nach einer kurzen Fahrt die heißen Quellen von Bagni di San Filippo - Thermalwasser soll ja sehr gut für meine verschlissenen Knie sein. Die Kletterei auf Flip-Flops bis zur Quelle gestaltet sich dann schon als Herausforderung. Bewegung ist ja auch nicht schlecht für die Knie.
Obwohl heute Montag ist, ist ganz schön was los hier an den Thermalquellen.
Eine neue Freundin schließen wir auch ins Herz. ❤️ Sie hat nur ein Auge und ist sehr ängstlich, aber das eine Auge hat sie gleich auf Hans geworfen. Süßes, kleines, zittriges Ding.
Und nach dem Baden fahren wir dann (zum ersten Mal) auf einen kostenlosen Übernachtungsplatz oberhalb der Quelle, irgendwo im Grünen. Eine junge Familie aus Bozen, die wir auf dem Parkplatz bei der Quelle kennengelernt haben, hat uns den Tipp gegeben. Und die Aussicht von diesem Platz aus ist wirklich phänomenal. Es wirkt, als sei unser kleiner Outdoor-Karlo hier in seinem eigentlichen Habitat angekommen.
Erst mal 50 Meter Schotterpiste und dann ab in den Wald und auf eine kleine Lichtung. So haben wir uns wirklich noch nie aufgestellt. Auf normalen, geführenfreien Parkplätzen schon, aber so in der Natur ohne Stadt oder Dorf in der Nähe, das ist eine Premiere. Wir sind sehr gespannt, wie die Nacht wird.
Am Abend zieht dann ein Unwetter auf - hier in der Natur natürlich noch mal was ganz besonders. Der Blick in die Weite macht das ganze zu einem richtigen Spektakel. Hans macht eine Zeitraffer-Aufnahme und noch mal ein paar Bilder mit der Kamera:
So sieht der Aufbau aus:
Wir beschließen noch ein paar Tage in der Toskana zu bleiben und erst zum Wochenende hin wieder ans Meer zu fahren. Im Moment gefällt uns die Toskana selbst bei Unwetter ganz besonders gut.




























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