Gemäß der mehr oder weniger üblichen Touri-Route besuchen wir die wunderschönen Städte Herrmannstadt, Eisenmarkt und Karlsburg. Die deutschen Bezeichnungen sind eher aus alter Zeit - in den Navigations-Apps führt dies das eine oder andere Mal zu Verwirrung.
Los geht es mit Herrmannstadt (oder auch Sibiu - was eigentlich übersetzt Siebenbürgen bedeutet). Sibiu ist die Stadt der sehenden Häuser. Wenn man so durch die wunderschön sanierte Altstadt geht, kann man sich schon ein wenig beobachtet fühlen.
Wie bisher überall hier in Rumänien, ist auch Herrmannstadt perfekt saniert, super sauber und touristisch perfekt aufgearbeitet.
Und immer wieder sind die Hausdächer auf Beobachtungsposten.
Die Häuser waren traditionell nicht unterkellert. Um Vorräte zu lagern wurden daher die Speicher verwendet und Vorräte brauchen wohl keine gute Aussicht ;)
Nach Herrmanstadt geht es weiter in die kleine Stadt Hunedoara (Eisenmarkt), wo wir die gleichnamige Burg besuchen, die wir irrtümlich zunächst für die Burg des Grafen Dracula halten.
Die Stimmung ist allerdings im strahlenden Sonnenlicht nicht so wirklich gruselig. Im Gegenteil. Eine toll sanierte Burg - teilweise noch eingerüstet, weil die Arbeiten noch nicht beendet sind.
Erst auf dem Rundgang erfahren wir, dass Vlad III (der die Vorlage für die Romane der Dracula-Reihe geliefert hat) nur zeitweise auf der Burg Eisenstadt residiert hat. Gänsehautmodus also wieder aus ¯\_(ッ)_/¯
Innerhalb der Burg gibt es jedoch die ein oder andere offene Treppe, so dass Dagmar auch schon mal lieber im Hof auf uns wartet.
Höhenangst halt.
Auch Eisenstadt selbst ist wunderschön saniert und auf Vordermann gebracht.
Auffällig in ganz Rumänien: Es ist sauber, sauber, sauber - hier liegt nirgendwo auch nur eine einzige Zigaretten-Kippe, geschweige denn klebt Kaugummi am Boden - vielleicht muss man sich das in 10 Jahren noch mal anschauen, wenn die Sanierungsarbeiten ein wenig der Vergangenheit angehören. Hier ist aktuell jedenfalls alles frisch wie aus dem Ei gepellt und picobello sauber.
Dritte Station in drei Tagen dann Karlsburg oder Alba Iulia. Hier mal der Karlo auf dem Stellplatz. Unser rollendes Zuhause soll ja nicht in Vergessenheit geraten. Immerhin sind wir nun bald 6 Monate unterwegs … Leider ist das Wetter heute sehr regnerisch. Dagmar (die heute ihre 12. Woche beendet und bereits 73 Mal im Zelt geschlafen hat), schläft also schön im Trockenen im Van und das Zelt bleibt in der Verpackung.
Und Regen war auch hier lange notwendig. Die Pflanzen freut es.
Die Anlage ist voller Bronze-Statuen - wir haben Spaß.
Diese hier ist wohl leider beim Guss kaputt gegangen.
Am Nachmittag machen wir uns dann vom Campingplatz aus noch mal auf ins Dorf. Leider geht das nur über eine (ziemlich wackelige) Hängebrücke. Dagmar krallt fest an meinen Arm - das gibt auf jeden Fall blaue Flecke. Nach der Hälfte muss sie aber umdrehen. Ich bringe sie dann zurück und darf die Brücke so dann zweieinhalb mal gehen.
Leider ist das Wetter für einen ausgedehnten Spaziergang dann doch zu schlecht, deshalb machen wir uns einen gemütlichen Abend im Auto mit dem FC und Guido Ostrowski.
Das waren schöne Tage in Rumänien bis hierhin … Zumal der FC das Bundesliga-Auftakt-Spiel gegen Freiburg wohl gewinnt (gerade steht es 4:1)
Für uns wird es jetzt aber langsam Zeit, Ungarn in Angriff zu nehmen. Die Mautregelungen für Wohnmobile über 3,5 Tonnen haben wir uns schon durchgelesen. Es kann also weitergehen.








































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