Best Western Zimmer innen und Aussicht. Da hat Dagmar mal richtig viel Platz ;)
Sofia ist die einzige Stadt Bulgariens, die eine Straßenbahn und eine Metro hat. Wir nutzen das allerdings nicht. Wir machen das meiste zu Fuß und eine Radtour ist auch eine gute Option, die weitläufige Stadt zu erkunden.
Die Einkaufsstraße … ziemlich gut besucht und mit Aussicht in die Berge
Eine Ausgrabungsstätte
Und Hans braucht nach zehn Tagen auch schon wieder einen Friseur. Bei Sonne wachsen die Haare wohl schneller. Hier in Sofia gibt es ein ganzes Viertel nur mit Barber-Shops. Und die nehmen ihre Aufgabe mehr als Ernst. Da bleibt kein Härchen an seinem Platz.
Die Biker-Gang - mit dem E-Bike durch die Stadt ist wirklich eine tolle Sache, auch wenn Sofia nicht wirklich fahrradfreundlich ist.
Und beim Verlassen sicher angeschlossen. Für uns als Kölner eine Selbstverständlichkeit.
Die Botschaft von Georgien - sitzt wohl nur auf den unteren beiden Etagen - darüber ist das Haus unsaniert …
Es ist wirklich eine schöne Stadt und wir sind vom Abwechslungsreichtum und gerade auch dem Regierungsviertel wirklich begeistert.
Noch mal der Sonnenuntergang vom Hotel-Fenster.
Nach Sofia wollen wir eigentlich noch eine Nacht an der Donau stehen. Der Fluss markiert die Grenze zu Rumänien und wir hatten geplant, montags gemütlich mit der Fähre übersetzen nach Rumänien. Das wird für Hans und mich dann das 10. Land auf dieser Reise.
Die Situation in der Grenzstadt Nikopol ist dann aber für uns als „unerfahrene“ Rumänien-Reisende nicht ganz übersichtlich. Wir stellen uns erst mal in die Schlange an der Grenze/Fähre und keiner weiß so genau, wann die Fähre kommt und es wann oder wie weitergeht.
Auch was die Rumänische Vignette angeht scheiden sich im Netz die Geister für Camper mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen - wir vertrauen da aber mal einfach auf den ADAC, der sagt, PKW-Vignette für Wohnmobile, egal wie schwer. Somit kosten uns 30 Tage Maut in Rumänien pro Fahrzeug 3,41 Euro - das können wir gerade so verschmerzen.
Die Donau ist ganz schön wild - sieht fast aus wie die Nordsee. Die Überfahrt ist dennoch ziemlich entspannt.
Und alle wieder runter vom Schiff - Seelenverkäufer würde ich die Fähre jetzt nicht nennen, aber wir haben schon vertrauenswürdigere Fähren unter den Rädern gehabt.
Angekommen in Rumänien - das Willkommen fällt aber für Dagmar ein wenig bescheiden aus.
Als einziges Fahrzeug der Fähre wird sie herausgewunken und komplett kontrolliert. Sie muss das Auto öffnen und erst, als sie ihren Personalausweis zeigt, lassen die Grenzbeamten sie fahren. Mag sein, dass es an den roten Haaren liegt - jedenfalls dachten die Grenzer, dass Dagmar eine Bulgarin in einem deutschen Auto sei. Deshalb wurde genau geschaut, ob alles in Ordnung ist.
Fast wie in Indien haben Kühe hier auf jeden Fall Vorfahrt:
Nach diesem Schreck fahren wir dann erst mal ein paar Kilometer auf für uns unbekanntes Terrain. Meine Erfahrungen mit Rumänien beschränken sich auf vier oder fünf Aufenthalte vor 30 Jahren auf dem Kleinstbauernhof meiner Ex-Schwiegereltern. Gleich hinter der ungarischen Grenze. In der Nähe von Arad habe ich damals meine Urlaube im Familien-Modus verbracht und vom Rest Rumäniens genau gar nichts kennengelernt. Dagmar und Hans haben Rumänien beide noch nie besucht.
Die Park4Night Empfehlung verschlägt uns für die erste Übernachtung nach Suhaia. Die Hosts des Mini-Campingplatzes sind super freundlich und wir dürfen sogar unser High-Fire nutzen. Wir lernen einen sehr freundlichen Radreisenden (Michel aus Fulda) kennen und grillen gemütlich. Wir erleben einen super stimmungsvollen Abend mit richtiger Lagerfeuer-Romantik - auch wenn Dagmar das irgendwie alles in ihrem Handy zu suchen scheint ;)
Gleich am nächsten Morgen geht es dann aber schon weiter, durch die Walachei nach Budeasa an den gleichnamigen Stausee. Die Streckenführung ist teilweise wirklich erstaunlich gradlinig. Straße bis zum Horizont und Felder, soweit das Auge reicht.
Obwohl es nicht sehr warm ist, flimmert der Asphalt in der Ferne.
Immer wieder fahren wir an Pferdekutschen vorbei. Vom einen auf den anderen Augenblick ist Rumänien dann doch noch nicht so ganz angekommen im 21. Jahrhundert.
Auch die alten Ziehbrunnen sieht man dann und wann noch am Straßenrand.
Unser heutiges Ziel: der Stausee Budeasa wurde in den 1970er bis 80er Jahren errichtet. Er dient in erster Linie der Bewässerung der umliegenden landwirtschaftlichen Flächen. Wird aber auch dringend gebraucht, um Fluten zu stauen oder eben abzulassen, was Hochwasser und Überschwemmungen vorbeugen soll.
Schön aussehen tut er aber auch - die Schäfchenwolken runden die schöne Stimmung heute ab.
Hans nutzt den Sonnenuntergang, um seinem in Frankreich vor zwei Jahren wiederbelebtem Hobby zu frönen:
Die eigentlich für den morgigen Kartoffelsalat aufgesparten Fleischwurst-Stückchen und auch altes Brot locken aber die Fische im See nicht an den Haken- so bleibt das Petri-Heil leider aus und morgen gibt es Steak … für mich definitiv die bessere Wahl ;-)
Auch der Sonnenuntergang heute kann was:
Da wir die letzten Tage wirklich viel gefahren sind, bleiben wir hier am See jetzt mal zwei Tage stehen und machen uns dann am Mittwoch auf in die Karpaten (die Alpen Rumäniens). Dort wollen wir den Transfăgărășan-Pass fahren. Darauf freut sich insbesondere Dagmar mit ihrer Höhenangst …

















































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