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21 August 2025

Neuland: Bulgarien


Etwas gehetzt und genervt von den überfüllten Stränden Griechenlands, entscheiden wir uns weiterzuziehen und nach Bulgarien einzureisen. 

Letzte Destination am Strand im unaussprechlichen Städtchen Paralia Panteleimona:



Ausgestattet mit entsprechenden digitalen Vignetten (Hans und ich sind da echt unsicher, ob wir das richtige gekauft haben, denn das Netz gibt zwei Versionen für Wohnmobile über 3,5 Tonnen her), geht es also weiter nach Bulgarien. Das ist für uns alle Neuland und wir sind gespannt auf die Eindrücke und auch die Küche. Tzaziki und Feta-Käse haben wir nämlich jetzt genug gegessen. 

Der Grenzübergang ist (da Schengen-Raum) bei Aus- und Einreise unbemannt und unser erstes Ziel hier in Bulgarien ist das komplett denkmalgeschützte Städtchen Melnik. 



Eingebettet in natürliche Sandstein-„Pyramiden“ ist Melnik die kleinste Stadt Bulgariens mit gerade einmal 180 Einwohnern (lt. Tante Wiki im Jahr 2024). Alle 96 Häuser sind zu Kulturdenkmälern erklärt und wir finden es wirklich zauberhaft. Auch wenn das Flussbett mit Wasser sicher romantischer aussehen würde. 





Abends am Platz machen wir noch ein paar schöne Aufnahmen von den Sandsteinfelsen im Abendlicht.








Und wegen der Abgeschiedenheit des Ortes gibt es auch mal einen super schönen Sternenhimmel mit der Milchstraße. 




Die halbe Nacht sitzen wir so (oder so ähnlich) in unseren Campingstühlen und starren in die Sterne.


Zum Nachdenken regt die Tatsache an, dass es mehr Satelliten als Sternschnuppen gibt.  Dagmar zählt 5 Sternschnuppen und ich drei - wir wünschen uns in erster Linie mal Frieden für die Welt. Ist ein frommer Wunsch (ist klar), aber im Angesicht des riesigen Himmels über uns… da werde ich demütig. 

Hans zählt keine Sternschnuppen, der nötigt der Kamera die besten Bilder der Milchstraße ab. 
Leider reduziert der Upload in den Blog die Auflösung drastisch, die Originale sind wirklich unglaublich gut geworden. 


Nah bei Melnik und unserem Stellplatz gibt es das Weltkulturerbe-Kloster Rozhen (oder Roschen). Die Anlage wurde im Jahre 890 begründet und die aktuellen Bauten stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert.  


Diese Kittel kann man ausleihen, wenn man nicht ausreichend bedeckt gekleidet ist. Wir sehen allerdings viele Touristen in Shorts und Spaghetti-Hemdchen und keiner sagt was. 



Wunderbare alte Fresken kann man hier bestaunen - wirklich gut erhalten. Wie die ganze Anlage. Sie wird auch noch von Mönchen bewohnt und bewirtschaftet. 







Der Speisesaal. 




Auch das Kloster ist in die Sandsteinberge des Pirin-Gebirges eingebettet. Ein sehr spiritueller Ort. 



Heute ging es dann weiter an die 7 Lakes, in das kleine Städtchen Panichishte. Auch hier gibt es eine kleine Kapelle, sonst gibt es aber nicht viel zu sehen und die 7 Lakes, die hier beworben werden, sind noch über eine Stunde Fahrtzeit mit dem Auto von hier weg - da sind wir ein wenig enttäuscht und ändern für morgen die Pläne. 




Unkommentiert lasse ich hier jetzt mal Dagmars Fotos zu Bulgarien - sie hat mir auch keinen Text diktiert, den ich an dieser Stelle hier im Blog aufnehmen soll. ¯\_(ッ)_/¯ 




Einzig vielleicht ein paar Worte zu den Straßenverhältnissen. Die Autobahnen und Landstraßen, die alle mautpflichtig sind, sind gut befahrbar und sehr gut ausgebaut. Kaum biegt man aber irgendwohin ab, wird Asphalt zur Mangelware. Und weil man bei jedem Meter auf große Schlaglöcher achten muss, fallen einem die - eigentlich vollkommen überflüssigen und viel zu hohen - Verkehrsberuhigungs-Dips immer erst viel zu spät auf. 



Gut, dass der Karlo so viel Bodenfreiheit und ein Luftfahrwerk hat, da kommen wir bis auf ein, zwei brenzlige Situationen sehr gut durch. 

Der heutige Abendspaziergang bringt dann noch ein paar gut genährte Pferde mit ins Fotoalbum.


Morgen wollen wir uns Sofia anschauen. Und spätestens am Sonntag geht es weiter nach Rumänien, denn dann laufen auch die Vignetten schon wieder aus. 


 

 

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