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21 November 2014

Letzte Eindrücke

Die Abgeschiedenheit dieses Fleckchens Erde sorgt heute noch einmal für eine ganz besonders entspannte Stimmung.

Wir wollen die Halbinsel ab dem Hotel einmal umwandern, sind aber nicht sicher, ob das Wetter uns gewogen bleibt. Sieht jedenfalls spannend aus. Hinter uns regnet es schon.


Wir stapfen dennoch weiter. Außer unseren sind keine Fußspuren im Sand.  


Aber der Regen ist heftig. Daher hüllen wir uns erst mal in die Notfall-Ponchos. Die haben uns und dem Elektro-Spielzeug in diesem Urlaub wirklich gute Dienste geleistet. 


Sieht exakt so schick aus, wie es sich anfühlt. Der Wind presst das Plastik unangenehm auf die Haut. Also brechen wir das Unterfangen erst einmal ab und gehen wieder zurück ins Hotel.


Ein zweiter Versuch gelingt dann aber :) und auch hierbei mache ich ein paar schöne Aufnahmen, die die sehr besondere Stimmung hier im Ort festhalten.  



Das Meer zeichnet beim Rückzug ein spannendes Bild in den Sand 



Und die Fischer kämpfen sich durch die Wellen 


Halbzeitpause im Nitro City. Das ist hier DER IN-Schuppen in Punta Chame. Keine Möbel. Alles aus Paletten flott zusammen gezimmert und mit jede Menge Lagerhallen-Ambiente. Dafür kostet der Burger satte 18 Dollar und die Kite-Surfer überrennen den Laden am Wochenende. Wir sind entsetzt, dass ein solch liebloser Schuppen den Tripadvisor Award 2013 gewonnen hat :/  


Vor den Anfängern unter den Kitesurfern wird hier genauso gewarnt, wie vor den Stachelrochen.  Wenn das mal kein ,Zeichen' ist :)


Also schnell weiter ... Es gibt ja auch Schönes zu entdecken: Fischerboote vor der weit entfernten Skyline von Panama City 



Am Ende war der Rundweg aber auch nicht wirklich lang. 


Dennoch belohnen wir uns und genießen den Abend am Pool. 
Drei Enten sagen auf Wiedersehen zum schönen Panama :)

20 November 2014

Das Ende des Urlaubs am Ende der Welt

Gestern waren wir den ganzen Tag im Bus unterwegs zu unserer letzten Station auf dieser Reise. Wir fahren nach Punta Chame. Dagmar hat sich das ausdrücklich gewünscht, denn Punta Chame soll noch schöner sein als Las Lajas. Und außerdem schon wieder nah dran an Panama City ... Freitag müssen wir uns ja dann verabschieden von Panama. 

Also, auf Wiedersehen Traumstrand und Traumhotel 


Vier Stunden im Komfort-Bus mit Toilette gehen schnell vorbei und wir kommen voller Erwartung in Punta Chame an. Die wird dann erst mal enttäuscht. 

Das Hotel Casa Amarilla ist zwar allerliebst angelegt und top gepflegt, aber der Strand ist eher ursprünglich ... Panama City ist schon in Sichtweite 


Dagmar gefällt es. Sie strahlt. 



Aber im Dorf gibt es nichts ... Also absolut nichts. Keinen Supermarkt oder Kiosk. Nur noch ein weiteres Hotel... Aber zum Ausspannen und Sonne tanken reicht das auf jeden Fall. So langsam stellt sich auch Heimweh ein. Daher jammern wir ein wenig auf extrem hohem Niveau. Und ich streune  durch den Garten. Der ist herrlich angelegt 






Das feuchte Klima sorgt für Skurriles 


Und Mini-Wespen ... 


Dagmar sammelt ihr Obst selbst 



Und am Abend spielen wir Billard ... Eher schlecht als recht. Aber mit sehr viel Einsatzfreude. 


Auch ein netter Urlaubstag :)

17 November 2014

Ein schöner Urlaubstag

Wir starten den Tag sehr ambitioniert mit einer kleinen Jogging-Runde. Diesen 21 km Strand muss man ja einfach in runtastic dokumentieren. Aber das wird eine ganz schlappe Geschichte. Für mich taugen weder Wetter, Uhrzeit oder Untergrund. Auch Dagmar - hier links im Bild als Schatten - quält sich ein wenig. 



Aber nach dem Lauf gleich ins Meer zu hüpfen hat was. Das bekommen wir am Rhein ja nicht so geboten.

Den Rest des Tages machen wir es uns immer abwechselnd am Meer, der Hotel-Terasse und am Pool gemütlich.  


Sehr gemütlich sozusagen :)

Der Spaziergang zum Sonnenuntergang fällt aber wortwörtlich ins Wasser. Das ist aber auch recht stimmungsvoll.


Die Reifenspuren verdeutlichen die schier endlose Weite dieses Strandes. 


Und tatsächlich kommt nur Minuten nach dieser Aufnahme ein Wagen mit gefühlten 100 km/h angeschossen. Ob das gut und richtig ist, darüber scheiden sich die Werner-Geister ;)

Gemeinsam sind wir uns aber einig: das hier könnte einer der schönsten Strände der Welt sein. Wir kennen ja nicht alle, aber dieser hier ist etwas ganz Besonderes. Quasi unbesiedelt, kilometerlang und der Dschungel im Hintergrund. Ein Traum. 










Reise-Tag.

Unser heutiger Tag war dicht getaktet:

5:50 Uhr Frühstück von Dagmar mit Liebe für Hans und Tanja zubereitet. Mit Toast, Ei, Obst, Kaffee und Müsli. So lecker schafft das kein Hotel. 

Zeit zum Genießen bleibt aber wenig. Denn schon um 7:00 Uhr heißt es Aufbruch zum Strand. Das Boot geht um 7:25 Uhr etwas verspätet nach Sierpe.  

Hans hat am Strand schon mal treue Freunde gefunden ... Er ist nicht so begeistert 


Die Bootsfahrt ist wie auf dem Hinweg atemberaubend... 



Costa Rica ist ein absolut traumhaft schönes Land. Nach jeder Flussbiegung erwarte ich eine Horde Dinosaurier zu entdecken. So ursprünglich und wild sehen die Wälder am Fluss aus. 


In Sierpe kommen wir gegen 8:50 Uhr an und treffen gleich auf Manuel. Mit Manuels Taxi fahren bis nach Palma Norte - das dauert nur 20 Minuten. 

Der Anschluss-Bus nach Ciudad de Neily soll um 9:30 Uhr gehen. Tickets sind schnell gekauft. Das scheint reibungslos zu klappen. Aber: In Palma Norte warten wir dann erst mal. Der Bus fährt dann erst um 10:20 Uhr - aber egal, Hauptsache es geht weiter.

In Neily versuchen wir gegen 12:30 Uhr ein Taxi Collectivo zum Grenzübergang zu bekommen. Da wir ein paar deutsche Touristen kennen gelernt haben, könnten wir uns zusammentun. 

Das mit dem Collectivo gelingt aber nicht wirklich. Zu viele Leute, zu viele Rucksäcke. Aber wir kommen gegen 13:00 Uhr am Grenzübergang an. Nun verlieren wir die anderen Touristen wieder aus den Augen. Ob die mal manierlich aus- und eingereist sind ...? 

Vorher grinsen die beiden noch. 


Bei uns läuft es weitestgehend glatt. Nur Dagmar muss ihr Rückflug-Ticket und die Kreditkarte vorzeigen - sie sieht anscheinend nach Aussteigerin aus und wird ganz genau kontrolliert. Panik kommt auf. Der kleine Globetrotter hat Angst, nicht wieder ins schöne Panama zu dürfen :o) Aber natürlich sind alle Dokumente in Ordnung und auch Dagmar darf weiterreisen. 

Hinter der Grenze ist es dann ganz schnell 14:00 Uhr durch ... Zeitverschiebung :) wer braucht denn das ...

Wir bekommen sofort einen Bus nach David. Diese Fahrt hat ca. ein Stündchen gedauert. In David werden wir recht lieblos rausgeschmissenen und müssen uns erst kurz orientieren. 
 
Wir brauchen einen Anschlussbus bis zur Kreuzung Panamerikana/Las Lajas. Der erste ist aber schon voll. Dann eben den nächsten. Bis zur Kreuzung mit diesem Bus sind es bestimmt noch mal etwa 50 Minuten und dann nehmen wir noch mal ein Taxi bis ins Resort. 

Puh ... Erstmal angekommen.

Vom Zimmer sind wie schon mal restlos begeistert. 



Ziemlich transportiert - so insgesamt. Als wir hier ankommen ist es kurz nach 17:00 Uhr. Zeit für den Sundowner und ein warmes Herzlich Willkommen im Paradies. 




Insgesamt können wir festhalten: Wir sprechen wirklich schlecht bis gar kein Spanisch und wir bekommen immer super freundlich Hilfe. Selbst bei all den Verkehrsmitteln, war es immer recht leicht, sich mithilfe der Einheimischen zu orientieren und den nächsten Bus zu bekommen. 

Eine anstrengende aber tolle Reiseerfahrung war das heute. Einziges Manko: egal welches Verkehrsmittel: alle sind restlos auf 10 Grad heruntergekühlt und werden mit Schlagermusik nicht unter 150 Dezibel beschallt. Das schreit jetzt nach Ruhe und Meeresrauschen :)




16 November 2014

Sundowner

Weil unsere Wanderung so kurz war, genießen wir ein schönes Abendessen und auch mal wieder einen Sundowner. Und heute Abend bietet uns die Drake Bay wirklich einen prächtigen Sonnenuntergang.

Hans bestellt Seafood ... Ich esse dann lieber am Nachbartisch :(


Nach dieser gruseligen Ansicht brauche ich erst mal eine Drink - Dagmar ist solidarisch und trinkt mit.


Piña Colada vor schöner Kulisse 


Und im Nachbargarten gibt es einen Zaungast ... Wildlife allenthalben 


Der Drink hat es in sich ... ich ganz albern mit Dagmars Sonnenbrille = Puk die Fliege mit Strohhalm :)


Aber der Sonnenuntergang ist wirklich bezaubernd ... 







Schöner Abschied von der Drake Bay. Morgen geht es in aller Frühe weiter nach Playa las Lajas ... 21 km Strand am Stück ... und wieder in Panama. Die Ente freut sich drauf.