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17 August 2025

Korinth & Meteora

Die kommenden Tage füllen wir mit Kultur und Sehenswürdigkeiten. 

Von Drepano fahren wir nach Korinth und zum dortigen Kanal - der ist wirklich ein spektakuläres Bauwerk. Bis zu 80 Meter tief sind die Steilwände in den Boden gefräst. Er trennt den Peloponnes vom Festland und wurde erbaut, um den Seeweg um den Peloponnes zu verkürzen. 




Die Nutzung des Kanals durch die Schifffahrt liegt laut „Tante Wiki“ schon seit der Fertigstellung weit hinter den Erwartungen der Planer. Es pfeift ein ordentlicher Wind durch die schmale Wasserstraße - das macht es wohl schwierig hier zu navigieren. 

Dafür gibt es andere Highlights für die Adrenalin-Junkies. Hans fängt das mit der Kamera mal eben ganz hervorragend ein. 
 



Für Hans, Dagmar oder mich kommt so was natürlich nicht in Frage … gruselige Vorstellung an den Füßen aufgehängt zu werden und in eine Schlucht zu stürzen … muss man mögen. 


Die Farbe des Wassers kommt in der Mittagssonne ganz besonders gut zur Geltung. 





Beeindruckend ist der Kanal auf auf jeden Fall. Die Passage ist nicht kostenfrei und während unserer Anwesenheit war kein einziges Schiff unterwegs.


Der Campingplatz in Korinth liegt in einer Senke nur wenige hundert Meter vom Städtchen entfernt. Das schauen wir uns dann beim Abendspaziergang auch noch an. Die Ausgrabungsstätte ist noch geöffnet und so gibt es wieder Kultur und alte Steine.



 







Wir verlassen Korinth und stellen uns noch mal am Meer auf. Wir wollen ja Strecke machen nach Norden, deshalb fahren wir tatsächlich auch mal Autobahn. Auf dem Campingplatz Venezuela in Agios Serafaim bleiben wir aber nur eine Nacht. 




Mehr Motive als dieses niedliche, landestypische Windrad ist hier an Fotoausbeute nicht drin. 
Also Weiter: 



Bei der Planung der weiteren Strecke bis Thessaloniki stoßen wir in der App Park4Night auf ein ganz besonderes Highlight.   

Auf diesem Kartenausschnitt ist es nicht so gut zu erkennen, aber unser nächstes Ziel Meteora liegt wirklich mitten in Griechenland und fällt wohl noch unter „Geheimtipp“. Denn bis hierhin schaffen es die Busse der Kreuzfahrer wohl eher nicht. 


Im Verlauf des 14. Jahrhunderts wurden hier in Meteora auf den karstigen Felsen Klöster erbaut. Ursprünglich aus einer Einsiedelei waren es zur Hochzeit dann sogar einmal 25 Köster - 6 davon sind heute noch bewohnt und können besichtigt werden. Die anderen sind verfallen und nur noch teilweise als Ruinen zu erkennen. 

Da uns die Kleiderordnung aber zu streng ist, begnügen wir uns mit der Besichtigung von außen. Shorts sind generell verboten und schulterfreie Shirts darf man(n) und Frau auch nicht tragen. Und ausserdem sollen Frauen in langen Kleidern kommen - wer eine Hose trägt kann gebeten werden, eine Schürze umzubinden … das ist uns dann doch ein wenig zu streng. 

Aber auch von außen gibt es super viel zu sehen.. 


Im warmen Abendlicht ist die Stimmung wirklich erhaben und man gewinnt den Eindruck, dass die Klöster auf den Felsen zu schweben scheinen. 














Mit diesen großartigen Aufnahmen verabschieden wir uns jetzt wieder von Meteora und suchen uns für morgen ein neues Ziel. Denn auch wenn die Kreuzfahrer hier ausbleiben, Touristen gibt es genug. Unser kleiner Campingplatz ist am Abend fast komplett voll. Deswegen machen wir aus zwei Übernachtungen nur eine und schauen mal, wohin es uns als nächsten verschlägt. 

Da aber das nächste Ziel bei Fertigstellung dieses Blogbeitrages noch nicht fest steht, bleibt es also spannend. 

 

1 Kommentar:

  1. Die Bilder von den Klöstern in Meteora Sind beeindruckend.
    Bei längerer Betrachtung und den unterschiedlichen Perspektiven wird mir wieder klar, dass ein Foto nur eine eingeschränkte Wirkung hat. Der persönliche Eindruck wird wohl überwältigend sein.
    Wie schön, dass ihr diesen Optischen Orgasmus Mit allen Sinnen erleben konntet.
    WILFRIED BRÜHL

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