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23 März 2025

2. Tag am Meer 🌊

Wir entscheiden im absoluten Einklang: Der Wind und das raue Meer sind nichts für uns. 

Deshalb genießen wir nur noch einen Tag in Büsum und überlegen dann, wohin es gehen könnte. Weiter rauf, oder doch lieber zurück ins Landesinnere. 

Büsum ist wirklich „syltesk“ … allerdings sind die Preise in den Restaurants tatsächlich sehr moderat, so dass wir uns noch mal Fischbrötchen (bzw. Fischfrikadellen) gönnen können. 





Kurz im Mini-Pfännchen aufgewärmt ist die Lachsfrikadelle ein Träumchen!

Der Wind geht uns jedenfalls ein bisschen auf die Nerven - man kann sich echt dagegen lehnen, ohne umzufallen. Es gibt sogar eine Wetterwarnung heute. Der Wind ist so stark, dass sich die Temperatur von etwa 9 Grad Celsius wie Minusgrade anfühlt. Das ist wirklich schade, denn der Himmel strahlt in perfektem Blau und die Sonne lacht dazu … 





Sonntagmorgen brechen wir aber auf. Das ist ja das gute daran, keine Pläne zu haben, dann muss man auch nichts verwerfen. Also nutzen wir den Sonntag für einen Standortwechsel nach Sehestedt am Nord-Ostsee-Kanal. Große Schiffe faszinieren uns ja immer wieder sehr. 

Am Kanal ist es weniger windig und wir entspannen bei leckeren Steaks, Kartoffel-Gratin und Prinzessböhnchen. Ein echtes Sonntagsessen nur eben improvisiert. So langsam koche ich mich warm im Camper. Dadurch, dass alles etwas länger dauert, hat es tatsächlich etwas meditatives. 




Das Gratin im Omnia - immer wieder eine Herausforderung. Den Mega-Hype um diesen Camping-Backofen werde ich nie verstehen. Ich finde es jedes Mal ein Lotteriespiel. Ist alles gar und/oder sogar cross - oder doch alles verbrannt? Backen im Onmia ist ein wenig wie man es von Avocado kennt - nach einer Woche viel zu fest, schwups hinüber und matschig -  Mir jedenfalls gelingt selten etwas so 100%ig in diesem Teufels-Ding. Und irgendwie verbrennt man sich immer entweder die Finger oder die ganzen Unterarme … nun ja … das ist Camping - wir lieben es. 😎

Speck und Bohnen erst mal separiert 🤪


Die Steaks mache ich auf dem Induktionskochfeld in der Pfanne.
Grill draußen aufbauen und überhaupt auffälliges Campingverhalten ist hier nicht so gern gesehen. 


Und das fertige Menü … sieht gut aus und schmeckt auch super gut. Sogar die Kartoffeln sind gar und leidlich cross … das hat mal gut geklappt. 


Kleines Chaos in der Küche 



und beseitigt - auch den Abwasch finde ich ziemlich meditativ - mit einem Podcast auf den Ohren - perfekt.

Hans ist derweil in seinem Element und fotografiert die großen Schiffe. Ein Grund, warum wir hier hergekommen sind. 








Das war ein sehr gemütlicher Sonntag im Camper. 

Für Hans war es erst das zweite Wochenende ohne beginnenden Montags-Blues. Er gewöhnt sich langsam an die neue Lebenssituation. Ich bin ja jetzt schon 7 Wochen raus aus dem Job und habe das Arbeiten tatsächlich noch nicht wirklich vermisst. Dafür ist das Reisen im Van einfach zu schön und für mich ein wirklicher Lebenstraum. Man sieht es mir an, finde ich - ich strahle seit Tagen mit der Sonne um die Wette. 

Was morgen passiert ist noch offen - bleiben, weiterfahren - nur einkaufen fahren … ¯\_(ッ)_/¯ mal sehen. 



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