Erst mal ein Nachtrag: die wunderschönen Fotos von Karlo im Sonnenuntergang, die Hans gestern Abend noch gemacht hat:
Nach dem Frühstück machen wir uns dann auf nach Dresden. Bevor es aber so richtig los geht, fahren wir noch kurz einen Supermarkt an und tanken Gas - ich will doch kochen ;)
Man braucht eigentlich immer eine Hand mehr, als man hat an diesen LPG-Zapfsäulen - Hans hat aber den Zapfhahn und auch den „Tod-Mann-Schalter“ (heißt das so?) perfekt im Griff:
Es geht über Landstraßen und so winzige Wege, dass wir tatsächlich über ein anderes Navi nachdenken. Wir werden kreuz und quer über Schotter- und Feldwege gejagt. Wir sind jetzt ein LKW … das geht uns wirklich gegen den Strich. Die letzten 900 Meter bis zur A4 nach Dresden sind sogar nur für Anlieger (What ...?) und über die Begrenzung auf unter 3,5 Tonnen sehen wir einfach hinweg. Na ja - wir haben ja ein Anliegen, wir wollen nach Dresden …
Auf dem Stellplatz angekommen mache ich uns erst mal meinen Klassiker - Caesar’s Salad mit Hühnchen und Croûtons. Das geht auch ohne Thermomix ganz hervorragend und wir sind beide froh, dass wir im Auto solche Gerichte zusammen bringen. Wir haben nur den Stabmixer dabei - und der macht den Sardellen und dem Knoblauch genauso den „Schredder-Garaus“, wie ich es gerne mag und daheim nur mit dem ganz großen Besteck hinbekomme. Ohne Sardellen ist das Dressing aber nur die Hälfte wert und ich bin froh, dass mir das auch auf kleinem Raum so gut gelungen ist ;)
Gegessen wird selbstverständlich wieder von Steingut-Tellern. Das gibt einem wirklich ein wenig das Gefühl von Zuhause und hat weniger Camping-Charakter. Immerhin wohnen wir ja jetzt hier ¯\_(ッ)_/¯
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| Lecker schmecker ;) |
Die Aussicht vom Platz ist zwar durch einen Zaun leicht getrübt, aber wir stehen wirklich direkt vor der Altstadt.
Und die kann was … aber seht selbst:
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| Liebfrauen-Kirche außen |
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| Und innen |
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| Semperoper |
Die Carola-Brücke ist noch nicht wiederhergestellt. Es sieht so aus, als würde das auch noch ein kleines Weilchen dauern. Schon erschreckend diese Ansicht und wie gut, dass bei dem Unglück des Einsturzes wirklich niemand zu Schaden kam. Schön, wenn es auch mal glimpflich ausgeht.
Irgendwann setzt dann trotz „Sommerzeit“ endlich die Dämmerung ein. Die Kombination aus Kopfsteinpflaster, Regen und blauer Stunde lässt Hans‘ Fotografenherz höher schlagen uns er legt sich ordentlich ins Zeug.
Es sind auch wirklich wenige Menschen unterwegs. Der Stellplatz ist zwar jetzt voll, aber die Stadt ist es nicht. Das gefällt mir sehr gut.
Noch ein paar weitere Eindrücke von der Abendstimmung:
So schön - Dresden ist wirklich eine tolle Stadt.
Heute war unser letzter Tag als Angestellte - ab morgen sind wir nicht nur im Kopf frei, sondern komplett.
Danke auch an dieser Stelle noch einmal an die ROLAND und ATRADIUS und auch allen Kolleg:innen ein herzliches Dankeschön für die gemeinsamen Jahre. Wir haben - gerade heute - sehr viel an Euch gedacht und freuen uns (mit ein wenig Stolz) über die vielen Jahre gemeinsamer Zeit. Passt alle gut auf euch auf!
Wir fühlen uns dabei - gerade heute - sehr ambivalent - auf der einen Seite sind wir super froh und happy, aber wir haben auch ein paar klitzekleine Zweifel, ob das alles so gut und richtig ist. Dafür sind wir beide Buchhalter genug … ein bisschen Angst schwingt in der mutigsten Entscheidung - denn ohne Angst kein Mut. Wir denken, das gehört so.
Aber in erster Linie hoffen wir jetzt mal auf schöneres Wetter. Die Zeit wird ein bisschen lang, wenn man sich kaum im Freien aufhalten mag und die 8 Quadratmeter Karlo können dann ein wenig eng sein - zumal wir uns jetzt den begrenzten Platz auch noch mit einem kleinen Berg Schmutzwäsche teilen - wir müssen dringend einen Waschsalon finden, vor dem der Karlo auch parken kann.
Ihr seht, es bleibt spannend - also: stay tuned.
































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