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| Leuchtturm Büsum |
Den zweiten Tag Cuxhaven „vergammeln“ wir einfach. Morgens machen wir einen Spaziergang durch die Stadt, kaufen noch ein paar frische Lebensmittel und kochen dann den leckeren Skrei, den wir gestern zusammen mit den Fischbrötchen erstanden haben. Auf 2 mal Gas und einmal Induktion ist das schon eine Herausforderung. Kartoffeln, Fisch und Senfsauce ... klappt aber und sieht am Ende sogar richtig appetitlich aus.
Tadaaaaa:
Nun muss nur noch jemand den Wagen-Innenraum sanieren 😇... gut, dass wir einen sogenannten MaxxVan verbaut haben, der arbeitet fast wie eine Abzugshaube und zieht den Bratengeruch wieder aus dem Auto ... ich freue mich trotzdem auf die Zeit, wenn das ganze Kochen erst mal draußen stattfinden kann.
Abends gönnen wir uns im hiesigen Restaurant „Sturmflut“ noch den lokalen Tappas-Teller - für mich ist da leider dann kaum etwas dabei - ich bin ja nicht so für Fisch ... sagte ich das schon ...? Und hier ist bunt alles vertreten, was das Nordmeer so hergibt ... ¯\_(ッ)_/¯ Immerhin verschiedene Zubereitungen von Gurke und Lachs-Tatar. Das geht geht ja immer.
Ach so - habt Ihr Hans Video zu dem Schiff mit den 50 Windrad-Flügeln gesehen? Das war wohl tatsächlich etwas ganz Besonderes - sogar für hiesige Verhältnisse, denn es stand heute in der Tageszeitung
Hier noch mal der Link auf das Zeitraffer-Video bei Instagram vom Ablege-Manöver mit Schlepper … das war sehr spannend und wir direkt dabei.
(https://www.instagram.com/reel/DHY4Q0UIhLV/?igsh=MXI5cHJ1aGZ3bmx4dg==)
Am nächsten Morgen (also Freitag) haben wir beim Aufwachen noch überhaupt keine Idee, wo wir heute hinfahren möchten. Wir haben vor einiger Zeit auf einem Stellplatz in Oberaudorf ein sehr nettes Paar kennen gelernt, das in der Nähe der dänischen Grenze lebt ... wäre ein Besuch hier vielleicht eine Option, Esther hat uns schon so oft gefragt, ob wir nicht mal vorbei schauen wollen, wenn wir in der Nähe sind - jetzt könnte es passen ... wir frühstücken erst mal gemütlich und fahren dann zur Elbfähre nach Glücksburg.
Es ist gut voll hier und wir kommen erst bei der dritten Fähre mit. Aber Zeit ist ja nicht unser Problem. Davon haben wir ja jetzt erst ma mehr als genug.
Ist schon spannend, so eine Flussüberquerung mit Auto ... Kostet für Karlo und uns aber auch schlappe 29,90 Euro - das ist ganz schön teuer für 20 Minuten Fährfahrt, aber den Umweg über Hamburg wollten nicht nehmen.
Später geht es dann noch über den Nord-Ostsee-Kanal: https://youtube.com/shorts/65S2a2L-GkA?si=BPeXqQL6679b2TlQ
Nach ein wenig Gurkerei durch „Lands-End-Gebiet“
entschließen wir uns dann doch den Stellplatz in Büsum anzufahren. Unser Super-Sense-Sensor im Frischwassertank hat sich irgendwie aufgehängt, den möchten wir gern neu kalibrieren. Dafür muss der Tank aber einmal leer sein und mit App-Anbindung wieder gefüllt werden. Dafür brauchen wir etwas Ruhe und wenig gut gemeinte Ratschläge von den Camper-Kollegen ... vor allem aber eben auch Wasser. Und auf den von uns angesteuerten, eher abgelegenen Stellplätzen, ist wegen der Nachtfröste das Wasser aktuell noch abgestellt.
Leider ist der Platz in Büsum mega voll, ob wir hier die die Ruhe für den Wassertank haben werden, bleibt offen. Vielleicht versuchen wir das morgen mal. Wir haben dann erst mal bis Sonntag gebucht. Zur Not kalibrieren wir den Tank erst später neu - entscheidend ist das nicht unbedingt.
Wir bummeln dann noch ein wenig mit den Rädern und zu Fuß durch Büsum. Erst mal gibt es dann ein spätes Mittagessen und natürlich auch hier wieder Fisch - diesmal eher klassisch touristisch Backfisch mit Kartoffelsalat.
Es ist wirklich schön hier und das Meer liegt heute besonders ruhig vor der Küste. Da strahlen wir beide um die Wette 😃
Erwähnenswert ist allerdings, wie penetrant die Gäste hier daran erinnert werden, eine Gästekarte zu erstehen. Für 4 Euro pro Tag (auch für angebrocheneTage) muss man hier quasi „Eintritt“ zahlen, um das ehemalige Krabbenfischerdorf besuchen zu können. Verhältnisse ein wenig wie in Venedig, finden wir. Es gibt überall im „Dorf“ sogar Automaten dafür. Nicht, dass jemand später behauptet, er hätte von nichts gewusst - ganz schön „aggressiv“.
Aber nun gut. Dafür lernen wir in einer Bar am Strand wieder ein nettes Paar kennen, Gabi und Thorsten kommen aus Rendsburg und wir unterhalten uns gute 1,5 Stunden über Hölzchen und Stöcken und die Welt im allgemeinen. Sie stehen auch mit dem Camper auf dem Wohnmobil-Stellplatz - da kommen wir sicher morgen noch mal ins Gespräch.
Den Abend lassen wir heute gemütlich im Van ausklingen. Zum draußen sitzen ist es uns noch zu kalt ... wir sind ja doch ein bisschen Schönwetter-Camper ;)
Mal sehen, was der morgige Tag am Meer dann so bringt.



















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