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11 Juni 2019

Ein Tag - ganz nach meinem Geschmack 😇

Gut, ich muss zugeben, mein Bewegungsdrang ist dem einen oder anderen ein Rätsel, aber heute komme ich was das Wandern angeht, voll auf meine Kosten.  

Im Hotel gibt es ein gutes Frühstück vom Buffet - also sind wir gut gestärkt und mit Sonnenschutz und Hut kann es auch schon losgehen. Ich strahle mit der Sonne um die Wette. 



Die Wanderung soll eigentlich 12 Kilometer lang sein. 6 rauf zum Wasserfall und 6 wieder runter. Allerdings müsssen wir 1,5 Kilometer bis zum Startpunkt ... schaffen wir. 

Die Aussichten sind einfach grandios und Slowenien ist gerade jetzt im späten Frühling einfach nur bezaubernd. Überall blüht es und jeder kommt hier mit seiner Sportart auf seine Kosten. 






Das Wetter ist toll, die Laune ist es auch - noch .. 
Und  Hans macht wieder die schönsten Fotos. 







Die Wanderung wird im Reiseführer als leicht beschrieben. Vielleicht liegt es an den Temperaturen oder der Sonne, wir kommen jedenfalls gut ins Schwitzen.



Ein wenig, wie in einem Feenwald ist es hier ... und der Weg ist auch ganz gut gekennzeichnet. 



Und dann kommen wir an die erste Brücke - hier zwei Engel an der Teufelsbrücke über der  Schlucht. Der Dritte hat das Foto gemacht. 



Die Schlucht hat das Flüsschen Mostnica hier gegraben und so heisst auch die Wanderung. Über die Teufelsbrücke durch die Mostnica-Klamm zum Wachhäuschen. 











So langsam wird es beschwerlicher ... die Steigung hält den Puls oben und ich freue mich über all die Schritte für meinen heimischen „Tappa-Wettbewerb“. Schritt für Schritt komme ich dem dortigen Ziel „Zu Fuß nach Norwegen“ näher. Aber jetzt und hier ist es auch super schön. 









Endlich am Etappenziel ... so langsam wird dann auch der Himmel ein wenig bedrohlicher und in der Ferne hören wir es grummeln .. 





Halbzeit und Mittagspause.




 
Ich kann das ja nie nachvollziehen. Der Herr steht in der ersten Reihe im Schhlamm, macht die besten Fotos und bleibt klinisch rein ... ich mache auch Fotos ... und zwar mit vollem Wanderschuheinsatz. 




Für ein Lächeln reicht es aber dennoch. 


Jetzt müssen wir aber hurtig wieder runter. Es blitzt schon eine ganze Weile und der Donner wird von den Bergen hin- und hergeschossen, so dass man nicht erkennen kann, wie weit das Unwetter noch weg ist. 



Und wir haben Pech. Es war nicht weit genug weg. Kurz vor dem Hotel - also so 500 Meter - kommen wir in einen Hagelschauer, der sich und uns gewaschen hat. Wir müssen ganz schnell Schutz suchen, sonst hätte es Verletzte geben können. 



So grosse Hagelkörner habe ich zuhause noch nicht gesehen. 





Irgendwie hat auch die Streckenangabe im Reiseführer mal wieder untertrieben. Am Ende sind es knappe 18 Kilometer geworden und ich bin sehr zufrieden mit diesem Wandertag. 



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