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30 Januar 2020

Morgen Kinder ...

... geht‘s nach Hause...und das ist fast schon unvorstellbar....

Wir haben rundherum wundervolle Zeiten erlebt... anders kann man es einfach nicht ausdrücken. Nur sehr wenig ist doof oder schief gelaufen und wir sind mehr als erholt ... 

Hier in Thailand hatten wir jetzt noch zwei tolle Wochen mit Insel-Hopping und Urlaub pur. 

Wir haben eben einfach nur Urlaub gemacht - von Sonnenuntergang zu Sonnenuntergang... mal mit eigenem Pool ganz feudal und mal ganz schlicht in Beton-Riesen. 
























Heute packen wir nun zum letzen Mal auf diesem grandiosen Trip unsere Reisetaschen und genießen einen tollen Abend mit unserem Freund Jürgen, der hier in Jomtien nahe Pattaya lebt. Dabei fällt uns kein anderes Adjektiv ein. Egal wie lange wir Brainstorming betreiben.  GROSSARTIG  ... das war einfach eine großartige Reise-Erfahrung. 

Auch wenn wir in den letzten Tagen weniger gepostet haben und unsere Zeit genossen haben, hoffen wir, es hat ein wenig Spaß gemacht mit uns auf diesen Trip um die Welt zu kommen.  Morgen geht es dann auf den super langen Weg nach Hause, der die Runde um den Planeten komplett macht. 

Wir sagen an dieser Stelle noch einmal danke für mehr als 17.000 Klicks und euer Interesse an unserer Reise. Am Samstag Vormittag sollte - wenn auch der Rückweg reibungslos verläuft - das Abschlussbild vom Dom hier stehen - das kann ich mir jedoch gar nicht vorstellen 😄

Und deshalb denke ich leise: nach dem Spiel ist ja immer vor dem Spiel und die nächste Reise kommt bestimmt. Wir freuen uns drauf. 


22 Januar 2020

Falls Ihr Euch fragt

Wie es uns geht. Nun seht selbst. 

Wir machen seit gut einer Woche einfach nur Urlaub auf den wunderschönen thailändischen Inseln. Das bedeutet viele Ausflüge, Bootsfahrten und Strandspaziergänge. 

Wir haben einfach eine sehr gute Zeit...



Die Sonnenuntergänge sind wirklich phänomenal.



Für mich sogar mit Einhorn 🙃































So bewegen wir uns ziemlich touristisch auf den ausgetrampelten Pfaden und mit den Massen. 






Wir schwelgen ein wenig in Erinnerung. Die Motive wiederholen sich nämlich. Denn all diese Ausflüge haben wir vor 15 Jahren auch schon gemacht, damals war Asien absolutes Neuland für uns beide. Jetzt nach vielen, vielen weiteren Urlauben in den unterschiedlichsten Ländern hier, empfinden wir es als entspannend, aber auch ein wenig entzaubert. 

Alles ist voll durchorganisiert und die standardisierten Wege für Touristen kann man kaum mehr verlassen. 

Zur Erholung kommt uns das natürlich gerade recht. Wir lassen es gemütlich angehen und genießen unsere letzten Tage dieser langen, wundervollen Reise. 











Immer öfter ist das jetzt meine Frisur. Nicht schön, aber sehr praktisch 😀.


Wenn ich wieder ins Büro muss, muss ich mir etwas einfallen lassen ...

16 Januar 2020

Jetzt wird es still

Nach den tollen Eindrücken von Kambodscha haben wir uns ein paar Tage Strand verdient... 

Liebe Grüße also aus dem absoluten Urlaubsparadies Phuket.













Alles läuft ganz gemütlich und entspannt für uns. Alle Schnorchelversuche werden jedoch auch hier durch die schlicht abwesende Unterwasserwelt vereitelt. 

Den spektakulärsten Moment bisher gab es eben beim Mittagessen. Diese hübsche giftgrüne Schlange kroch gemütlich über mich. Einheimische wie Touristen gerieten in helle Aufregung. Die Russen am Nachbartisch standen auf den Stühlen ... 



Hans hatte - wie auch nicht - das Handy zum fotografieren  griffbereit. 

Ich habe erst kapiert, dass das wohl gefährlich war, als der Restaurantbesitzer das Tierchen totgeschlagen hat. Mir hat das leid getan. 

Nach dem Schreck geht es jetzt aber erst mal gemütlich zwei Tage weiter mit faulsein ¯\_(ッ)_/¯ 


14 Januar 2020

DER TEMPEL

Heute lassen wir Bilder sprechen.

Gut gelaunt beginnt unser Ausflug zur Tempelanlage Angkor Wat gegen 10.00 Uhr. 



Wir haben uns vier Tempel vorgenommen. Hans hat das alles sauber recherchiert und für Sudruk, unseren Fahrer, ordentlich aufgeschrieben. 



Erbaut wurden die Paläste und Tempelanlagen rund um Siam Reap vom 9. bis zum 12. Jahrhundert von mehreren Generationen von Königen der Khmer. Wir waren 2008 Jahren schon einmal hier und es hat sich einiges verändert.

Ruhe und Andacht sucht man hier heutzutage leider vergeblich, denn Busladungen von chinesischen (und natürlich auch anderen) Touristen machen jeden Moment der Besinnlichkeit zunichte. Nun ja, wir sind auch hier und nur weil wir mit dem Tuk-Tuk gekommen sind, sind wir ja nicht besser.


Wir sind nach wie vor fasziniert von der Weitläufigkeit der Anlagen und machen gemeinsam bestimmt 250 Bilder.






Auch wenn wir uns keinen Audio- oder Real-Life-Guide buchen, beeindrucken uns die Reliefe, Bauwerke und Statuen immer wieder neu. Im Internet kann man zu den Anlagen insgesamt, aber auch zu vielen der Szenerien und Figuren ganze Referate an Informationen nachlesen. Das habe ich gestern Abend auch noch gemacht, dies hier alles aufzuschreiben wäre in meinen Augen jedoch zu viel des Guten. 

Es geht immer um Kriege und Schlachten, denn das 11. Jahrhundert war eine Zeit brutaler Unruhen und steter Kämpfe um Macht und religiöse Unterschiede. Deshalb gibt es z. B. im Temple Preah Khan unglaublich viele Skulpturen mit abgeschlagenen Köpfen. Ein Teil der Zerstörung ist natürlich auch Plünderern geschuldet. 




Warum die riesigen Anlagen letztendlich verlassen und dem Dschungel überlassen wurden, ist bis heute nicht bewiesen. Es gibt verschiedenen Theorien zu verlorenen Schlachten, religiösen Veränderungen oder einfach nur einer gravierenden Klimaveränderung mit Jahrzehntelangen Dürreperioden im 1400 und 1500 Jahrhundert. Ob da CO2 im Spiel war  ... ¯\_(ッ)_/¯?






Hans hat es kaputt gemacht ... also schnell weiter ...


Das stimmt so natürlich nicht. Im Internet habe ich recherchiert, dass dokumentiert 1586 der erste Besucher aus Europa Angkor besuchte. Danach ist wenig dokumentiert und es scheint ein 250 Jahre langer Dornröschenschlaf dem Dschungel die Oberhand gegeben zu haben.

Ab 1860 entdecken die ersten Franzosen die Anlagen erneut und ab 1908 beginnt man dann mit der Befreiung der Anlagen von der Vegetation und der Tourismus bricht sich immer weiter Bahn.





















Eines der klassischen Fotomotive hier. Man muss tatsächlich anstehen, um die Wurzel ohne Menschen fotografieren zu können. Es ist wirklich unglaublich überlaufen.






Fernauslöser 😊 - kein Selfie-Stick 😇





Hans bei der Arbeit 


 Und so sieht das Ergebnis aus.



Am Ende dieses langen Ausflugs sind wir rechtschaffen k.o. Wir sind zwar nur durch die Anlagen geschlendert und haben uns gemütlich nur 4 statt 6 Tempel angesehen. Das hat uns aber auf jeden Fall auch gereicht. 

Im Sonnenuntergang fahren wir wieder zurück zum Hotel und lassen den Tag bei einem leckeren Abendessen und einer umfassenden Nachlese im Internet ausklingen. 































Es war teilweise erschreckend zu sehen, wie sich die Menschen an einem so erhabenen Ort gebärden. Die Influencer-Fraktion in voller Montur mit Extensions, künstlichen Fingernägeln und Wimpern und in wenig, schreiend bunt oder kaum etwas gehüllt - immer auf der Suche nach dem besten Selfie-Spot - entwertet wohl langsam aber sicher jeden heiligen Ort auf dem Planeten.

Da wir selbst auch hier waren, dürfen wir das natürlich nicht kritisieren. Der Wald von Selfie-Sticks macht dem Dschungel hier jedoch ersthaft Konkurrenz. Mir kommt wieder der Gedanke zur "Abschiedstournee", während wir mit den Massen schwimmen. 

Abends habe ich jedoch im Netz entdeckt, dass es erst vor kurzem noch einmal spektakuläre Entdeckungen per Hubschrauber und Laser gegeben hat. Im Dschungel von Siam Reap versteckt sich noch viel mehr aus einer längst vergangenen Zeit. Man nimmt an, dass es sich bei den Funden rund um Angkor Wat um die größte vorindustrielle Besiedlung der Welt handelt. Das Areal soll sich auf über 1.000 Quadratkilometern erstrecken und damals wohl um die 1,5 Millionen Menschen beherbergt haben. So viele Menschen leben heute in der Hauptstadt Phnom Penh...

Also, vielleicht müssen wir in 10 Jahren doch noch mal wieder kommen und schauen, was man sonst noch alles dem Dschungel wieder entrissen hat.