Heute haben wir eine Tour gebucht. Die Taroko-Schlucht.
Ganz privat werden wir beide heute mit dem Taxi zu den umliegenden Sehenswürdigkeiten gefahren. Das ist zwar ziemlich teuer, auf jeden Fall ist es jedoch preiswerter, als ein Mietwagen. Und so bekommen wir auch eine ganze Menge Eindrücke. Und - auf obigen Bild gehen wir jedenfalls noch davon aus - dass das alles per Auto ganz schön bequem wird.
Zuerst geht es vorbei am Landschaftsdenkmal, den Sioulin-Klippen
und dann zum ersten Trail
Eigentlich dachten wir, wir würden gefahren. Falsch gedacht. Es geht 4 Kilometer über Stock und Stein in die Schlucht des Taroko. Hans muss sogar oft den Kopf einziehen, so knapp sind die Felsüberhänge ausgeschlagen. Und ich übersehe dieses nun wirklich deutliche Hinweisschild:
So rutsche ich die halbe Treppe in die Schlucht auf meinem Allerwertesten hinunter. Gut, dass der so gut gepolstert ist. Ausser einem grossen blauen Fleck und einem kleinen Schrecken ist nichts passiert ...
So rutsche ich die halbe Treppe in die Schlucht auf meinem Allerwertesten hinunter. Gut, dass der so gut gepolstert ist. Ausser einem grossen blauen Fleck und einem kleinen Schrecken ist nichts passiert ...



Ich klettere extra auf diesen Stein, damit man die Dimensionen besser ermessen kann. Im Fluss liegen riesige Felsbrocken und man mag sich die Wucht gar nicht vorstellen, wenn hier so ein Stein herunter kracht. Das passiert wohl ziemlich häufig. Gerade hier in der Gegend um Hualien und in ganz Taiwan gibt es eine Menge Erdbeben, die den Stein dann schon mal ins Rollen bringen können. In der Silvesternacht, als wir gerade schliefen, gab es auch eins. Hans hat es verschlafen und ich dachte, ich hätte mich getäuscht. Aber es war tatsächlich eines, ein ganz kleines ... habe ich nachgelesen.
Riesige Blätter wachsen hier und es riecht wunderbar nach Dschungel.

Man beachte die Kopfhöhe ... das ist schon knapp für einen 1,84 Meter grossen Menschen
Auf dem Rückweg ... Hans lässt sich anknabbern und ich mache Portraits (oder eher Kunst 🙃)
Nächster Trail 5 Kilometer durch Tunnel, über Brücken und über Stock und Stein - hier werden wir nass und bekommen extra einen Ganzkörper-Regenschutz vom Fahrer mit auf den Weg und eine Taschenlampe. Wir wundern uns ein wenig, am Ende zahlen sich die Hüllen aber in jedem Fall aus. Auch wenn sie einen Hauch auftragen, wenn Ihr mich fragt. ¯\_(ッ)_/¯
Schon gruselig diese super langen Tunnel,
ohne Taschenlampe läuft da wenig ...
Hans kann ja alles tragen :)
Ohne den Regenschutz fühle ich mich gleich wieder wohler. So langsam sind wir jetzt müde und geben dem Fahrer zu verstehen, dass wir nicht die vollen 8 Stunden in Anspruch nehmen wollen, die wir gebucht haben. Das enttäuscht den Guten absolut und er versucht uns zu überreden. Wie bei kleinen Kindern. Noch ein Löffelchen ...
Er verspricht uns an jedem weiteren Stopp, dass es nur 30 Minuten sind bis zur Attraktion. OK. Vom nächsten Trail, machen wir keine Bilder, denn da gab es nichts zu sehen. Die Attraktion war abgesperrt. Dumm gelaufen im wahrsten Wortsinn.
Ein wirkliches Highlight der Schlucht nehmen wir noch mit, an dieser Stelle hat man tatsächlich den ganzen Berg zu einer riesigen Galerie aufgestemmt, die man durchlaufen kann. Das geht über einen Kilometer entlang der Schlucht und ist wirklich grossartig.
Dann im Vorbeifahren noch ein Tempel.
Der Fahrer erzählt uns, dass hier vor vier Jahren bei einem Schlimmen Erdrutsch über 200 Menschen zu Tode kamen. Das ist ein trauriger Abschluss dieser tollen Tour.
Im Hotel stellen wir nur schnell die Rucksäcke ab und gehen dann erneut auf die Jagd nach einem gaumen- und augenfreundlichen frühen Abendessen. Das ist in Taiwan tatsächlich schwer für Europäer. Vieles sieht wenig ansprechend aus in unseren Augen und deshalb traue ich mich gar nicht erst, es auszuprobieren. Dazu bin ich einfach nicht mutig genug.
Am Ende gibt es Lachs für mich und Steak für Hans. Beides bis zur Unkenntlichkeit mit Käse überbacken, dafür mit Ei.
Nun - wir haben redlich Hunger und daher schmeckt es sogar richtig gut.
Eingecheckt für morgen sind wir nun auch, die Taschen sind erneut gepackt und der Wecker ist gestellt. Unser Zug geht um 6:38 Uhr von Hualien zurück nach Taipeh. Von dort geht es dann mit einem weiteren Zug zum Flughafen und mittags fliegen wir nach Hanoi.
Also: Weiter geht's. ¯\_(ッ)_/¯
Also: Weiter geht's. ¯\_(ッ)_/¯










































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