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30 März 2025

Lutherstadt Wittenberg


Samstag in Tangermünde wird erst mal Hausputz gemacht! Wir putzen den Innenraum und räumen die Vorräte auf. Auch das gehört ja zum Van-Life dazu. Das Wetter lädt eh nicht so zu Outdoor-Aktivitäten ein. 


Bei der Abreise hatte ich so viele Vorräte aus der Wohnung einfach überall da im Auto verstaut, wo ein bisschen Platz war - so hatte ich hier überhaupt keinen Überblick. Hans schwingt den Putzlappen ;) Praktisch, denn die erste Regel im Auto ist ja: Wenn einer steht (und putz) sitzen die anderen (also ich - ¯\_(ッ)_/¯) Na so was … 



Nun hat der erste Reise-Staub aber auch das Lebensmittelchaos endlich ein Ende, denn jetzt sind alle Konserven in einer Eurobox verstaut und alle Nudeln und sonstige Kleinigkeiten, wie Senf, Kapern oder Sardellen, in einer anderen. So kann ich arbeiten  

Ach so: fragt sich vielleicht jemand, wie es dem Bonsai auf Tour so geht…?

Er fühlt sich prima und bekommt sogar eine Menge frischer Blätter. Wir sind froh, dass er sich so wohl fühlt - hatte ich doch schon die Befürchtung, dass die vielen Standort-Wechsel und die Fahrerei ihm zusetzen würden. Er wird dabei nämlich ganz schön durchgeschüttelt. Aber nein … er genießt es anscheinend, mit uns zusammen zu sein. 

Samstag-Nachmittag, nach einem weiteren Omnia-Kochversuch (gefüllte und überbackene Auberginen mit griechischen Nudeln) 


gehen wir noch mal durch die Stadt und auch hinauf zur Burg  




Raben-Nester - so viel auf einem Baum haben wir auch noch nicht gesehen. 



***


Sonntag geht es dann wieder ,on the Road‘. Das Wetter überzeugt leider immer noch nicht, aber der Weg ist ja das Ziel und die Straßen sind malerisch.





Obwohl die versprengten Dörfer eher trostlos anmuten. Aber das liegt vielleicht am grauen Himmel. 




Wir haben uns die Lutherstadt Wittenberg als heutigen Standort ausgesucht und angesehen. Aber auch hier wirkt es ein wenig ausgestorben und trostlos… vielleicht wäre es besser gewesen, an einem Wochentag herzukommen, wenn die Geschäfte geöffnet sind. 




Es sind wirklich kaum Menschen auf der Straße 


Wir essen in nostalgischem Ambiente den ersten Spargel - der schmeckt zwar richtig gut, aber wir genießen die Atmosphäre tatsächlich eher weniger. Erst später lese ich bei den Bewertungen der Gaststätte, dass das wohl so gewollt ist … bei der aktuellen Lage der Weltpolitik, bekommen wir trotzdem kein Lächeln zustande. 









Zum übernachten fahren wir aber raus aus der Stadt, direkt auf einen Natur-Stellplatz an der Elbe. Das ist ein sehr gemütliches Fleckchen, denn eine Wetterfront duscht den Karlo ordentlich ab und wir werden im Wind ein bisschen durchgerüttelt. Aber auch das gehört zum Van-Life dazu - es gefällt uns nach 12 Tagen immer noch super und wir freuen uns auf alles, was noch kommt. 




Allerdings auch auf schöneres Wetter und südlichere Gefilde ;) 



4 Kommentare:

  1. Hallo ihr beiden. Die Bilder sehen trotz Wetter sehr schön aus.schon sehr interessant was man so alles zu sehen bekommt. Deine Texte lesen sich wie ein Buch. Immer voller Erwartung was kommt morgen. Liebe Grüße

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    1. Hallo, ganz lieben Dank für das tolle Kompliment. Wir geben uns auch Mühe, schöne Bilder und spannende und unterhaltsame Texte zusammen zu stellen. Es freut uns sehr, wenn es gefällt und interessant bleibt. Und keine Sorge - wir bleiben dran! Ach so und noch eine Bitte schreib doch deinen Namen zum
      Kommentar. Es wäre noch schön, wenn wir wüssten, wer du bist.

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  2. Freue mich, wieder von euch zu lesen. Klasse, dass es auf den Bildern aussieht, als wärt ihr ganz allein im Ort. Es grüßt und umarmt eure Ela

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