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23 Dezember 2019

Führerschein und Sonnenschein

Heute haben wir eine Aufgabe.

Wir müssen zum japanischen ADAC (JAF) und Hans Führerschein übersetzen lassen. Denn der deutsche (wenn auch internationale) Führerschein wird hier in Japan nicht anerkannt. Ist eine komplizierte Geschichte mit irgendwelchen Abkommen zwischen den Staaten, bei denen Deutschland anscheinend das Falsche unterschrieben hat.

Die Behörde (ist das eine Behörde?) liegt 3 Kilometer weg vom Hotel, also marschieren wir mal los. Denn die U-Bahn ist uns ja nicht so geheuer, nachher gehen wir verloren in dem Gewirr. Also entscheiden wir uns für Schusters Rappen. Damit bekommen wir dann heute bei schönerem Wetter auch noch ein paar Eindrücke von der Stadt.





Auch der JAF ist weihnachtlich geschmückt 😉





Alle sind so super nett und bemüht, da machen sogar solche kleinen Herausforderungen richtig Spass. Die Anfertigung der Übersetzung dauert 2 Stunden. Daher haben wir bis 12 Uhr Zeit und suchen schon mal einen Autovermieter. Während dieser Suche stoßen wir auf ein weiteres Observation-Deck im World Trade Tower Tokio. Oh wie schön: Hans kommt aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus. Vom 40. Stock aus ist der Blick auf diese riesige und wunderschöne Stadt einfach atemberaubend. Daher gibt es heute ein paar Bilder mehr 😇



Erst noch eine kleine Erfrischung am Automaten. Hier geht eigentlich alles am Automaten ...



Und dann sind wir oben und schlicht hin und weg:






Man kann quasi einmal rum gehen ... ich mach meinen Rundgang zuerst.



Der Shinkansen hat voll den Entenschnabel ...

























Das mit dem Führerschein hat - wie nicht anders zu erwarten - vollkommen reibungslos geklappt und Hans darf jetzt so lange in Japan Auto fahren, wie sein Führerschein auch in Deutschland Gültigkeit hat.

Mittlerweile ist der Himmel strahlend blau, passend zu unserer Laune, also gehen wir auch zu Fuß wieder zurück zum Hotel und machen noch ein paar mehr grandiose Bilder:






































Die Verbindung aus Neu und Tradition finde ich persönlich super schön und reizvoll.

Beim Mittagessen lassen wir dann wieder ein wenig Mut walten. Wir gehen einfach in ein kleines, heimeliges, aber vor allem authentisches Restaurant, das nur eine sehr, sehr kleine Mittags-Karte mit 6 Gerichten anbietet und zeigen mit dem Finger jeweils auf eins.

  

Tee gibt es auch - aber auch der schmeckt wie grüne Wiese und ist diesmal sogar noch kalt. Bei den Außentemperaturen wäre ein warmer Tee auch schön gewesen. Hans bestellt oben rechts und ich unten links.

Hans hat Glück -seine Ente ist cross und super lecker. Mein Gemüse eher sauer, aber egal. Satt sind wir auf jeden Fall.





Den Rest vom Tag verbringen wir mit der Planung für die nächsten Tage, denn wir brechen morgen zeitig auf richtig Fuji.

Das war ein wunderschöner Tag.




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