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05 Januar 2020

Hue - heute machen wir in Kultur

Das muss ja auch mal sein, dass wir uns auf den Pfaden der ehemaligen Dynastien bewegen. 






Dafür müssen wir zunächst (leider) wieder mit dem Taxi zum Flughafen

(ich liebe dieses Quartett auf dem Armaturenbrett - nicht hören, nicht reden, nicht sehen nur schlafen)



und dann mit dem Flieger einen kurzen Hopser zur 750 km entfernten ehemaligen Kaiserstadt Hue machen. 

 


Hans flüstert mir leise zu, dass dies jetzt unser 11ter Flug ist in diesen fünf Wochen ist und ich überlege schon, wie wir das CO2-technisch jemals wieder gut machen können ... mir fällt allerdings auch auf, dass wir dann irgendwann oder besser sehr bald auf dieser Reise einen 13. Flug haben werden. ... ich sag mal nix. 

Also Hue:
 Hue ist eine ehemalige Kaiserstadt der Nguyen-Dynastie und sie war von 1802 bis 1945 die Hauptstadt Vietnams. Ein wenig beschaulicher geht es hier zu, als in Hanoi und uns gefällt es auf Anhieb (zunächst jedenfalls) besser als im turbulenten Hanoi. 

Unser (Moonlight-)Hotel ist vom Flughafen aus schnell gefunden und wir stellen wirklich nur die Taschen ab und gehen sofort los. Da es morgen gleich weiter ans Meer geht, haben wir ja wenig Zeit. Schnell die Aussicht vom Balkon geprüft ... passt. 



Und dann gleich weiter zur Zitadelle. Hin haben wir uns zu Fuß vorgenommen. Wir sind zwar endlich angekommen in den Tropen und haben satte 29 Grad, somit ist es zwar anstrengend, ein wenig Bewegung schadet aber ja nie.

Also: Hans präsentiert seine Sicht auf diesen Kaiserpalast ... ich finde, ihm sind grossartige Aufnahmen gelungen. Das hier ist mein absoluter Favorit, schon allein, weil er den Mond über dem Drachen so perfekt erwischt hat. 





Alle Bilder, die er heute gemacht hat sind schön - finde ich. 



















Ich habe natürlich auch welche gemacht ¯\_(ッ)_/¯ 

Mehr so die Kleinigkeiten... 



Und diese traumhaften Bonsais... wobei ... so klein sind die gar nicht. 


Den ,Walking-Tree‘ fand ich besonders imposant. 














Und für den Rückweg zum Hotel nehmen wir eine Fahrrad-Rikscha. Das ist mir fast schon unangenehm. Hans handelt den Pedallliero so dermassen runter, dass er mir schon richtig leid tut. Ab er er kutschiert uns sicher und gemütlich durch die rollergefluteten Straßen und wir kommen sicher und um eine Erfahrung reicher im Hotel an. 

https://youtu.be/QZbc3587jnk

https://www.youtube.com/watch?v=Wd7Bb_a-bZM&feature=share







Am Ende dieser rasanten (vielleicht 7 Km/h im Schnitt) Fahrt, geben wir dann aber ein sattes Trinkgeld, denn das war wirklich ein Highlight heute.  Ich kann gar nicht mehr aufhören zu grinsen. Das war wirklich spannend. 

Am Abend erhaschen wir noch ein paar Glanzlichter in der Stadt und dann ist auch dieser wunderschöne Tag vorbei ... 






Wobei sich die Stadt am Abend in einem gänzlich anderen Licht präsentiert. Überall erschallen schlecht interpretiere Versionen der ewigen Evergreens. Herausgequetscht aus Instrumenten, die hierfür gänzlich ungeeignet scheinen. Zum
Beispiel Hotel California und Cherry Cherry Lady gleich hintereinander auf der Blockflöte... o.k. vielleicht mangelt es uns nur an Toleranz... aber wir sind dafür definitiv zu müde. Also nichts wie auf Zimmer und den Blog gefüllt. 










1 Kommentar:

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