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22 Dezember 2019

❤️ Tokio - wir sind schockverliebt ❤️

Soviel schon mal vorweg.


Das ist alles einfach nur perfekt hier. Sauber, durchdacht und mega organisiert. Dafür aber voller Gegensätze. Kultur und Moderne treffen auf absolute Disziplin. Winzige leere und stille Gassen aber eben auch Kreuzungen und Straßen so voller Menschenmassen, gegen die macht sich der Broadway fast blass aus.


Die Japaner sind soooooo rücksichtsvoll und nett. Das verschlägt uns jedes Mal fast die Sprache (gut wir können eh kein Japanisch). Sei es an der Rezeption, am Info-Stand der U-Bahn (den wir wirklich öfter frequentieren müssen, weil wir das System nur halb durchblicken) oder auch einfach nur auf der Straße. Alle sind sehr nett, total gepflegt und schick gekleidet (fast immer ist es Markenkleidung) und tragen Mundschutz ... ist ja Grippezeit.

Diesen tragen die Asiaten im übrigen nicht, um sich selbst vor Krankheiten zu schützen, sondern immer dann, wenn sie selbst krank sind, um andere nicht zu infizieren. Alles reine Rücksicht. Und das Ding ist hier teilweise ein richtiges Styling-Objekt. Ich habe welche aus Silikon, Neopren und Seide gesehen - für Babies und Kleinkinder auch gern mit Disney-oder Dino-Print.





Wir starten den Tag ganz gemütlich. Unser Hotelzimmer ist zwar eine Streichholzschachtel, mit beheizter Klobrille und Kopfkissen aus bleiernem Memory-Schaum, die neuerliche Zeitverschiebung fordert jedoch ihren Tribut und wir kommen nur langsam in die Gänge. Egal, denn wir haben Urlaub. Den genießen wir tatsächlich sehr.

Nach einem winzigen Frühstück im winzigen Zimmer machen wir uns zu Fuß ca. 4 Kilometer weit auf zum Times-Square Japans: Shibuya Crossing. (Auf dem Weg ist mir genau EINE Zigarettenkippe am Boden aufgefallen, EINE!!!)

Ein ganzes Haus aus Glas.








Was man hier nicht sieht sind Bettler. Trinkgeld ist verpönt .... alles wirklich pure Disziplin. Jetzt dämmert uns auch, warum die Babies im Flugzeug gestern trotz 9 Stunden Flug vollkommen zurückhaltend waren. Die ruhige und zurückhaltende Art muss genetisch bedingt sein. Quengeln oder Jammern gibt es hier nicht. 






Hier am Shibuya Crossing nehmen wir auch das volldigitalisierte und automatisierte Sushi-Mittagessen und haben richtig Spaß dabei.




Unser Zeitfenster zum bestellen und essen beträgt allerdings nur 45 Minuten. In den Haupt-Essenszeiten wird man danach auch gebeten, zu gehen. Rücksicht!!



Der grüne Tee kann am Tisch aus Pulver gleich selbst zubereitet werden. Ich teste das natürlich auch, ist aber nicht so meins - schmeckt wie ein warmer Güne-Wiese-Smoothie. 🤢🤢





Nach dem recht frühen Einbruch der Dunkelheit genießen wir dann noch den Tokio-Tower und die Roof-Top-Bar im 33. Stock des Princepark Tower-Hotels. Selbst der strömende Regen wird hier zum Spannungselement. Hans ist zwar nicht zufrieden, ich finde jedoch, er hat grossartige Bilder gemacht.

¯\_(ッ)_/¯





Das war ein super schöner Tag voller Eindrücke. Ich plane schon, auf jeden Fall noch einmal für länger als eine Woche her zu kommen. Dieses Land ist es auf jeden Fall wert, es richtig und mit Zeit zu bereisen und nicht nur eine kurze Stippvisite zu machen. 

1 Kommentar:

  1. Das erinnert mich jetzt stark an unseren Australien / Hongkong Urlaub. Ich mache demnächst auch Hongkong drei Wochen und Australien in drei Tagen!!! Weiterhin viel Spaß.

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